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Freie Wähler Jever

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  • Windkraftanlagen

    Pressebericht:

    Windkraft: SWG möchte größere Abstände zur Wohnbebauung

    Wählergruppe macht CDU Vorschlag zum Antrag

    Jever. In der letzten Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Jever (wir berichteten) wurde auf Antrag der SWG über eine Stellungnahme zur aktuellen Windkraftplanung der Gemeinde Wangerland betreffend des Plangebietes Abfallwirtschaftszentrum / Stadtgrenze Jever beraten. Der Ausschuss beschloss den Vorschlag der CDU hier einen Abstand von 1000 Metern zur jeverschen Wohnbebauung zu fordern. Gleichzeitig suggerierte der Planungsausschussvorsitzende Horst-Dieter Husemann (CDU) eine solche Regelung auch auf die jeverschen Windenergie Planungen anzuwenden. Die CDU liegt damit voll auf unserer Wellenlänge, es sollte aber jetzt nicht bloß bei losen Willensbekundungen bleiben, teilt die SWG Fraktion in einer Presseerklärung mit und stellt diesbezüglich einen detaillierten Antrag in dem der CDU Vorschlag konkretisiert wird. Hierin fordert die SWG einen Mindestabstand zu jeglicher Wohnbebauung der siebenfachen Anlagenhöhe (Nabenhöhe + Rotorradius). Dass entspricht bei 150 Meter hohen Anlagen 1050 Meter. Ebenfalls soll ein späteres Repowering auch nur zulässig sein, wenn ein solcher Abstand gewährleistet werden kann. Die SWG begründet ihren Antrag damit, hier eine Kompromissformel für viele Belange vorzugeben. So wird Windenergie nicht ausgeschlossen, angrenzende Wohnbebauung nicht vollständig entwertet, dem Lärmschutz wie auch den visuellen Effekten von WEA in gewissem Maß begegnet. Ebenfalls, so die SWG Fraktion beugt man somit mögliche bis heute noch nicht konkret erforschter Gesundheitsgefahren vor und kommt damit einer gewissen politischen Fürsorgepflicht zumindest teilweise nach. Abschließend erklärt die SWG Fraktion: Es müssen jetzt durch die Politik klare Verhältnisse für Planer wie auch Anwohner geschaffen werden, alles andere als ein Kompromiss der alle Belange berücksichtigt, entzweit die Betroffenen beider Seiten.

    i. A. der SWG Fraktion, Udo Albers

  • Kinderspielplätze

    Abbau von Spielplätzen findet keine Zustimmung der SWG Jever
    –    Alternative Lösungsmöglichkeiten –

    In der letzten Fraktionssitzung thematisierte die SWG nochmals den von der Verwaltung vorgegebenen TOP über die Reduzierung der vorhandenen Kinderspielplätze in Jever.
    Die SWG Jever wird  den Vorschlag der Verwaltung so nicht mittragen. Jever ist eine familienfreundliche Stadt.  Wir wünschen uns den Zuzug von Familien mit Kindern, die auch darauf schauen, welche Entfaltungsmöglichkeiten die Kinder haben. Z.B. Hort, KiGa, Schule und Spielplätze. Hier lernen die Kinder im Rahmen der sozialen Kontakte den gemeinsamen  Umgang miteinander. Dies ist überaus wichtig für die zukünftige Entwicklung.
    Die radikale Lösung, einfach 1/3 der vorhandenen Spielplätze aufzugeben und dann in z.B. Bauland umzuwandeln, ist eine zu einfache Lösung. Die SWG fordert dazu auf, einmal über den Tellerrand in die Zukunft zu schauen. Grundstücke können nur einmal verkauft werden. Zudem findet bereits derzeit in den Wohngebieten ein Generationswechsel statt, junge Familien beziehen „alte Häuser“   Eine Alternative um auch Kosten einzusparen wäre, zu prüfen, ob in der Stadt gezielt Schwerpunkt-Spielplätze, auch sogenannte Abenteuerspielplätze  errichtet und Spielgeräte zusammengefasst werden können  Die anderen „leeren“  Plätze könnten in Bolzplätze für die Kinder und Jugendliche umgewandelt werden, mit Baumbestand und Ruhebänken (Grüne Lunge als Treffpunkt Jung und Alt).  Wenn dennoch ein Spielplatz aufgegeben werden muss, sollte der Verkaufserlös dazu dienen, die vorhandenen Spielplätze sicherer und kindgerechter auszustatten.
    Auch könnten Vereine und / oder Straßengemeinschaften sogenannte  Patenschaften von Spielplätzen übernehmen, um  die Pflege und Sauberkeit des Platzes zu gewährleisten. Die Sicherheit der Spielgeräte obliegt weiterhin der Stadt. Für die SWG gehört die Thematik Kinderspielplätze in den  „Masterplan“ der Stadt.

    Die SWG beabsichtigt kurzfristig, nach und nach die Kinderspielplätze zu bereisen, um sich ein Bild über die Auslastung und Ausstattung zu machen. Hierzu möchten wir gerne die Bürger mit einbeziehen und beteiligen. Ihre Meinungen und Anregungen sind uns wichtig in diesem Prozess,  dies zeigt ja auch bereits die große Resonanz besorgter Bürger in Form von Leserbriefen in der hiesigen Presse.
    Die SWG wird kurzfristig in der Presse die Termine und Orte der Bereisung veröffentlichen und bittet um rege Beteiligung der Bürger. Für uns zählt immer das mehrheitliche Wohl der Bürger dieser Stadt, betonte die SWG ausdrücklich.

    Herbert Schüdzig
    Pressesprecher der SWG

  • Pressemitteilung (NWZ): Parkplätze an St. Annen-Straße bleiben Zankapfel

    Jever Seit Fertigstellung des St. Annen-Quartiers vor zwei Jahren sind vier Parkplätze an der St. Annen-Straße zum Zankapfel in Jever geworden. Der Grund: Sie unterbrechen den südlichen Gehweg entlang der St. Annen-Straße – Fußgänger sind gezwungen, parkenden Autos auf die Straße auszuweichen. Auch das Sichtdreieck zur Straßenkreuzung, in die auch die Ausfahrt der Tiefgarage mündet, wird durch die Stellplätze beeinträchtigt.

    Fast genauso lange wie die Stellplätze bestehen, wird überlegt, verhandelt, diskutiert und gestritten, denn eine Lösung des Problems ist deutlich komplizierter, als es im ersten Moment den Anschein haben mag. Das zeigte sich erneut im Planungsausschuss am Mittwoch.

    Die vier privaten Parkplätze sind baurechtlich durch den Landkreis genehmigt, eine Aufhebung der Baugenehmigung ist laut Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers nicht mehr möglich. „Die Stadt hat rechtlich keine Möglichkeit, an diesem Zustand etwas zu ändern“, betonte er.

    Kompromiss verhandelt

    Deshalb, und weil die Verwaltung geglaubt hatte, eine schnelle Lösung des Problems sei seitens Politik und Bürger gewünscht, habe man mit Landkreis und Parkplatz-Eigentümer verhandelt. Und tatsächlich sei es gelungen eine Vereinbarung auszuhandeln, sagte Albers.

    Allerdings hatte er die Rechnung ohne die FDP und die Soziale Wählergemeinschaft (SWG) gemacht, die in der Sitzung den Antrag stellten, die Entscheidung über die Vereinbarung zu vertagen und erst im nächsten Planungsausschuss wieder zu verhandeln. Beide Fraktionen haben ihrerseits einen komplexen Antrag für eine vermeintliche Alternative zur Lösung des Parkplatzproblems eingereicht.

    Der Kompromiss von Stadt, Landkreis und Eigentümer sieht vor, die vier privaten Stellplätze aufzulösen und die Fläche der Stadt für einen Behindertenparkplatz zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug würde die Stadt vier der acht Parkplätze vor dem Haus St. Annen-Straße 19 bis 21 entwidmen und dem Eigentümer als private Parkplätze zur Verfügung stellen.

    Das gefällt aber weder der FDP noch der SWG. „Es ist nicht einzusehen, dass die Stadt vier wertvolle Parkplätze verliert, obwohl sie unverschuldet in diese Situation geraten ist“, betonte Arnulf Hartl (FDP). Er sprach sich zudem für mehr Bedenkzeit aus, weil die Vereinbarung der Politik erst seit kurzem vorliege.

    Der Gegenvorschlag von SWG und FDP sieht unter anderem vor, dass das Thema nicht nur im Verwaltungsausschuss, sondern auch im Rat entschieden werden soll. Zudem solle die Stadt ordnungsrechtlich eingreifen, sollten die Parkplätze in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben.

    Jan Edo Albers betonte erneut, dass die Stadt das nicht leisten könne: „Das ist rechtlich nicht zulässig“, sagte er. Sollte der Rat einen dahingehenden Beschluss fassen, dann müsste er Einspruch erheben und die Kommunalaufsicht einschalten. „Dann würden wir untereinander Stress bekommen und das will, glaube ich, niemand“, sagte er.

    Entscheidung geschoben

    Letztlich wurde der Tagesordnungspunkt auf Antrag der FDP verschoben, nachdem beschlossen worden war, dass die endgültige Entscheidung nach dem Verwaltungsausschuss im Rat getroffen werden soll. So wird sowohl der Vorschlag der FDP/SWG als auch die Vereinbarung der Verwaltung nun erst einmal wieder im nächsten Planungsausschuss verhandelt – aber wohl erst nach der Sommerpause.

    von Rahel Arnold

  • SWG spendet 500 Euro an den Stadtjugendring zur Fertigstellung des Multifunktionshauses

    Die Soziale Wählergruppe Jever (SWG) hat am Donnerstag den symbolischen Scheck über 500 Euro an den Stadtjugendring zur Fertigstellung des Multifunktionshauses an Vorsitzenden Frank Kourim und Schatzmeistern Anne Dominique Leroy und an Jugendhausleiter Detlef Berger überreicht.

    Das bare Geld ist bereits geflossen und so konnte SWG-Ratsherr Ralph Habersetzer die benötigten Materialien kaufen und den Dachüberstand fachgerecht montieren, so dass das Multifunktionshaus rechtzeitig fertiggestellt werden konnte.

    Die SWG bedankte sich bei Ralph Habersetzer für seine fachmännische Arbeit am Multifunktionshaus. Vorsitzender Lange betonte es war wichtig hier eine Geldspritze zu geben, um endlich das MFH zum Abschluss zu bringen und es jetzt mit Leben zu füllen. Bemerkenswert ist auch, dass Habersetzer auf Lohnkosten verzichtet hat und unentgeltlich die noch notwendigen Arbeiten im Sinne der SWG ausgeführt hat.

    Hans-Jürgen Lange dankte auch Hermann Badberg, der den symbolischen Scheck gefertigt hat.

  • Sanierungsgebiet Schlachte

    SWG
    Pressemitteilung

    Stand: 21.11.2014

    Neubaumaßnahme im Sanierungsbereich der Schlachte

    Mit sehr viel Aufwand und unter Einsatz beträchtlicher finanzieller Mittel wurde
    vor ca. 25 – 30 Jahren im damaligen Sanierungsgebiet II u.a. der Platz an der
    Schlachte neu gestaltet. Der in historischer Zeit hier gelegene Binnenhafen
    Jevers wurde zur Freude der jeverschen Bürgerinnen und Bürger und der Gäste in unserer
    Stadt andeutungsweise wieder hergerichtet. Auch die angrenzenden
    Häuser als seitliche Begleitbebauung wurden seinerzeit von den Eigentümern in
    Abstimmung mit den Denkmalspflegern im historischen Stil liebevoll restauriert.


     

    Die Denkmalspflege hat sich damals verpflichtend für den besonderen Schutz des
    städtebaulichen Gesamt-ensembles in diesem Gebiet ausgesprochen und gefordert,
    die charakteristische Gesamtgestaltung „Schlachte“ mit dem Bestand
    der historischen Häuserreihen und der dazugehörigen typischen Pflasterung um
    das Hafenbecken für die Zukunft zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Eine
    weitere Forderung bestand darin, die Sichtachse innerhalb der bestehenden seitlichen
    Bebauung aus Richtung Schlachtstraße in Richtung Schlachtmühle beizubehalten
    und nicht einzuschränken.

    All diese Forderungen und Maßnahmen sind unter Berücksichtigung des Ensembleschutzes
    zur Aufwertung des regionalen
    historischen Charakters im Sanierungsgebiet beachtet und erfüllt worden. Außerdem
    wurde auch ein im Hooksweg der Bau eines geplantes Oldtimermuseum wegen der
    Fassade und der angeblich dazu nicht passenden Baumateralien von einer
    Ratsmehrheit abgelehnt.

    Im Sommer 2014 hat der Rat der Stadt Jever für das Gebiet
    „Lohne/Schlachte/Hooksweg“ eine städtebauliche Erneuerungsmaßnahme geplant, um
    eine Aufnahme in das Förderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“
    beantragen zu können. Der Antrag ist gestellt, das Ergebnis des Antrages bzw.
    der Zusage über die Fördermittel des Landes Niedersachsen stehen noch aus.

    Mit Unverständnis haben Mitglieder der SWG Jever-Friesland und andere Bürger nun
    leider feststellen müssen, dass das Gebäudeensemble an der nördlichen Seite der
    Schlachte in Höhe der ehemaligen Baustoffhandlung Bargen durch einen z.Z. überdimensionierten
    Rohbau nicht mehr mit dem bisher an der Schlachte
    gepflegten historischen städtebaulichen Charakter und dem zitierten denkmalpflegerischen Ensembleschutz
    übereinstimmt. Nach Auffassung der SWG steht dieses im Bau befindliche Gebäude
    im Widerspruch zu den geplanten Maßnahmen im dem noch nicht genehmigten
    zukünftigen Sanierungsgebiet IV.

    Dieser Sachverhalt bedarf noch der dringenden Klärung durch die Verwaltung, insbesondere

    1. ob der Bebauungsplan mit dem Bauprojekt im Einklang steht,

    2. ob und gegebenenfalls mit welcher Begründung die zuständige Denkmalpflege und
    das Bauordnungsamt des Landkreises dieses Bauvorhaben beanstandungslos
    hingenommen und genehmigt haben.

    Es ist nicht bekannt, dass die Stadt Jever den zuständigen Gremien die Pläne für
    ein derartiges großes Bauvorhaben zur Kenntnisnahme oder zur Beratung vorgelegt
    haben.

    Gez.:

    (Heiko
    Schönbohm) (S.Harms)

  • SWG für Verkehrssicherheit in St-Annen-Quartier

    SWG setzt sich für Verkehrssicherheit der Passanten in der St. Annenstraße ein und warnt vor einer

    Wiedereinführung des Kraftfahrzeugverkehrs in beide Richtungen.

    Der uneingeschränkte Begegnungsverkehr von und zum Kirchplatz in der St.-Annen-Straße wurde von der Verwaltung testweise im Juni 2013 eingeführt. Diese vorläufige versuchsweise Regelung war nicht an allen Werktagen gültig, da der Kirchplatz dienstags und freitags wegen des Wochenmarktes ohnehin nicht ganztägig befahren werden kann.

    Durch den gegenläufigen PKW Verkehr auf der schmalen St. Annenstraße nahm die Gefährdung von Verkehrsteilnehmern seinerzeit deutlich zu. Fußgänger, insbesondere ältere Bürger mit Gehhilfen, sahen sich wiederholt durch auf dem Gehweg parkende Kraftfahrzeuge und/oder dadurch, dass PKW die Fußwege bei Gegenverkehr überfahren, gezwungen, auf die Straße auszuweichen.

    Die SWG-Ratsfraktion hat sich deshalb in der Vergangenheit wiederholt und nachdrücklich für die Verkehrssicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer in der St.-Annen-Straße eingesetzt. Wegen der schmalen Fahrbahn ist ein Begegnungsverkehr mit Kraftfahrzeugen nur unter Befahren bzw. Ausweichen über die Fußwege zum Nachteil von Kindern, Senioren, jungen Müttern mit Kindern und Behinderten möglich. Nach Überzeugung der SWG ist es unverantwortlich, daß die rechtmäßigen Nutzer der Fußwege, insbesondere kleine Kinder und auch ältere und besonders gehbehinderte Personen mit Gehhilfen (Rollatoren/ Rollstühlen), dabei ihre vom Grundgesetz geschützte körperliche Unversehrtheit aufs Spiel setzen müssen.

    Zu unserem Befremden wurde im vergangenen Jahr von einer Mehrheit im Rat die Aufhebung des Zweirichtungsverkehrs zunächst sogar mit der Begründung „Es ist ja noch nichts passiert….“ abgelehnt.

     

    Die SWG-Fraktion wies am 14.01.2014 in einem Schreiben an den Bürgermeister und den Rat der Stadt Jever auf die Beeinträchtigung bzw. Einschränkung der Verkehrssicherheit durch das verkehrswidrige Verhalten der Fahrzeugführer hin und beantragte die Herstellung von unaufschiebbaren Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und Vermeidung von Verkehrsunfallgefahren.  Weiterhin wurde u.a. in den Sitzungen gefordert, die Einbahnstraße, wie sie vor der testweisen Einführung geregelt war, wieder einzuführen. Dieser Antrag fand zunächst nicht die volle Zustimmung der Entscheidungsträger. Erst nach Einholung einer entsprechenden verkehrsrechtlichen Auskunft durch einen Verkehrsexperten der Polizei im Bauausschuss am 21.5.2014 hat der Verwaltungsausschuss am 17.06.2014 beschlossen, den Kraftfahrzeugverkehr in der St.-Annen-Straße – abfließend vom Kirchplatz – nur noch in eine Richtung zuzulassen.

    Die unübersichtliche und gefährliche Verkehrssituation für Fußgänger in der St. Annenstraße ist bzw. wurde auch von den Bürgern geltend gemacht worden, u.a.:

    1.) Das „Projekt Sophie“ hat im Februar 2014 der Verwaltung eine Foto-Dokumentation über straßenbauliche und verkehrsregelnde Mängel zum Nachteil der Sicherheit von Senioren überreicht.

    2.) Die Wohnungseigentümergemeinschaft der St.-Annen-Str. 7-9 hat eine Eingabe zur Aufhebung des Begegnungsverkehrs an die Stadt gerichtet.

    3.) Am 10. Oktober 2014 wurde vom Seniorenbeirat eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Verkehrssicherheit für Senioren“ im GAG-Saal durchgeführt, die sich ebenfalls mit dem in der St. Annenstraße vorhandenen Gefährdungspotential beschäftigte.

    In der Zwischenzeit haben mehrere Bürger ihre diesbezüglichen Anregungen und Anträge mündlich und schriftlich an die Verwaltung herangetragen mit dem Ziel die Einbahnstraßenregelung wieder aufzuheben.

    Die Verwaltung hat diese Eingaben in einer Berichtsvorlage mit dem Ergebnis zusammengefasst, an der beschlossenen Verkehrsregelung (Einrichtungsverkehr!) festzuhalten.

    Diesen Vorschlag hat der Planungsausschuss nach eingehender Diskussion gegen Willen der SWG nicht akzeptiert.

    Vielmehr hat der Vorsitzende einen Antrag dahingehend formuliert, die Angelegenheit von der Verwaltung erneut mit dem Ziel untersuchen zu lassen, die Gegenläufigkeit mit einer „sogenannten Linienlösung“ (Einengung der jeweiligen Gehwegbreite zum Vorteil der Kfz-Nutzer) zu prüfen und zu ermöglichen.

    Eine Regelung, die sich nach Auffassung der SWG allein aus Partikular-und wirtschaftlichen Interessen gegen die schwächsten Teilnehmer (Kinder, Mütter, Senioren und Behinderte) richten wird, wird die SWG zum Wohle und zur Sicherheit unserer Bürger nicht mittragen.

    I.V.

    Siegfried Harms

    Stv. Fraktionsvors.

  • SWG kritisiert politische Entwicklungen in Jever

    Jever. Die SWG Stadtratsfraktion ist mit der politischen Entwicklung in der Stadt Jever unzufrieden. So setzte sich die Fraktion in ihrer letzten Fraktionssitzung mit gefassten und anstehenden Beschlüssen, sowie Anträgen der anderen Parteien auseinander.

    Insbesondere die Beschlüsse mit starken finanziellen Auswirkungen kritisiert die SWG.

    Wir dachten diesbezüglich einen Damm gebrochen zu haben und stimmten mit starken Bauchschmerzen geschuldet der Pflicht zum sorgsamen Umgang mit Steuergeldern den Beschlüssen zum Ausstieg aus dem gemeinsamen Campingplatz Jever-Schortens, wie auch dem NEIN zum Zuschuss zur Kirchturmsanierung zu. Diese zwei für die SWG schwierigen Beschlüsse, gaben Grund zur Hoffung, dass sich in Jever ein anderer Umgang mit den Finanzen durchsetzen könnte.

     

    Leider ist dem nicht so, befindet die SWG Fraktion und kritisiert den Beschluss zum neuen Sanierungsgebiet Schlachte, wo die Stadt im maximalen Fall über 800.00,- Euro bereitstellen muss oder wird. Geld was an derer Stelle fehlen wird. Die Bauunterhaltung an städtischem Eigentum und Straßen wird dadurch leiden oder kann nicht praktiziert werden. In absehbarer Zeit steht die Stadt vor einem Scherbenhaufen.

    Als weiteres Beispiel unüberlegter Geldausgaben bezeichnet die SWG in jüngster Planungsausschusssitzung gemachte Äußerungen. Aufgrund der Regelung der Verkehrsführung in der St. Annen Straße war von der CDU zu hören, hier einen Verkehrsplaner zu beauftragen, die SPD will „Geld in die Hand“ nehmen und die seit einem Jahr frisch sanierte Straße baulich verändern um den gesetzlichen Vorgaben eines möglichen Begegnungsverkehres zu entsprechen.

    Sorgen bereitet der SWG die stetig fortlaufende Entkapitalisierung der Stadt Jever und damit deren Bürger. So soll laut der Kämmerei die Sanierung der Schlachte durch Grundstücksverkäufe finanziert werden. Schlimm ist auch, dass hierfür Flächen herhalten müssen, die für eine Weiterentwicklung der Stadt Jever von großer Bedeutung sein könnten. Als weiteren Akt dieser Art, bezeichnet die SWG den angestrebten Verkauf einer bebauten Fläche im nördlichen Bereich der Stadt. Diese Fläche grenzt an das für die Brauerei neu und für viel Geld planerisch entwickelte Industriegebiet. Auch wenn das Brauhaus von der Fläche keinen Gebrauch mehr machen will, darf dieses Gebiet keine möglichen Einschränkungen in seinem planerischen Status erfahren, die durch einer einmaligen Einnahme aus Verkauf einer angrenzenden Fläche entstehen könnten, zumal für den Erwerb und deren Beplanung dieser Industriefläche ohnehin schon viel Geld verbrannt wurde.

    Unverständnis löst bei der SWG auch das zu erwartende „Durchwinken“ des jeverschen Rates für das neu vom Landkreis Friesland aufgelegte Wirtschaftsförderprogramm aus. Hier wird ein Förderprogramm, welches sich ausschließlich aus Mitteln des Kreises und deren untergeordneten Kommunen finanziert, aus dem Boden gestampft. Es werden keine EU, Landes oder Bundesmittel generiert. Das heißt im Klartext, dass die Städte und Gemeinden über die Kreisumlage zu 100 Prozent diese Wirtschaftsförderung stemmen müssen oder sollen. Für die SWG wird hier nur ein Verwaltungs-Popanz aufgebaut den man sich im wahrsten Sinne des Wortes lieber sparen sollte. So könnte ein solches Einsparpotenzial zur Senkung der Kreisumlage und der Verwaltungskosten in den Kommunen beitragen, dass würde der Wirtschaft allgemein besser helfen. Als Paradox, bemängelt die SWG in diesem Zusammenhang auch, dass die Wirtschaft in Jever wegen der schlechten finanziellen Situation im Kollektiv zur Fremdenverkehrsabgabe herangezogen wird, kein Geld für die Infrastruktur, hier Bau eines Erschließungsträgers im Gewerbegebiet, vorhanden ist, aber man Geld für unausgegorene Wirtschaftsförderprogramme bereit stellen will.

    Auch für den jüngsten, sicherlich gut gemeinten Antrag der CDU Fraktion, für die Kunstschule Kiebitz eine Stelle einzurichten, ist schlichtweg kein Geld da. Der CDU sollte bewusst sein, dass die Personalkosten bereits heute der größte Posten im städtischen Haushalt darstellt. Hier wünschen wir uns von der jeverschen CDU ein wenig mehr „Schäuble“, resümiert die SWG Fraktion abschließend.

  • Mitgliederversammlung 2014

    Am 17.09.2014 fand die diesjährige Mitgliederversammlung im „Cafe Prien statt.“
    Die Veranstaltung wurde von 19 Mitgliedern, 3 Gästen dem Bürgermeister Jan Edo Albers und einem Vertreter der Presse (JW) besucht.
    Der Vorstand der SWG hatte einen Fragenkatalog erstellt, der aktuelle Probleme in der Stadt Jever beinhaltete.
    Der Bürgermeister beantwortete die Fragen im Anschluss. Zwei Anwesende hatten noch persönliche Fragen an den BM, wie zum Beispiel über den schlechten Zustand der Breslauer-Straße und die Beplanzung und Pflege der Grünanlagen der  Anton-Reling-Straße.
    Am Schluss der Veranstaltung ernannte der 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Lange den ehemaligen, langjährigen 1. Vorsitzenden Reimund Ruhnau zum Ehrenvorsitzende der SWG.

    Annegret Hoffmann-Reese trug abschließens ein kritisches Gedicht zum Umweltschutz vor.

     

     

    SWG

     

     

     

  • Fragenkatalog an Bürgermeister

    Beantwortung des Fragenkataloges der SWG
    Bürgermeister Jan-Edo Albers nahm Stellung zu den Fragen:
    (Antworten sind aus dem Gedächtnis und nach Kurzaufzeichnungen erfolgt )

    • 1.Bürgerfreundliche Passerneuerung. Bilderstellung im Rathaus. Kamera anschaffen.
    BM will sich informieren, geht aber davon aus, dass die Anschaffung einer eigenen
    Fotoausrüstung für die Stadt zu teuer wird und wohl nicht infrage kommt. Die Nutzung
    des Fotografen gleich nebenan ist für die Bürger zumutbar, wenn auch nicht billiger.

    • 2. Pächter „Johann-Ahlers Haus“ neu nach Erstellung
    Es soll keine gewerbliche Nutzung stattfinden;
    Mischnutzung wäre möglich.(Vorschlag Heidi Waculik)
    Man will aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen.


    • 3.Kino, „Alte Molkerei“, wann Abriss?
    Es gibt noch keinen neuen Sachstand; Pläne des Investors liegen noch nicht vor.
    Investor sucht wahrscheinlich zuerst Interessenten für das Objekt, bevor er Pläne
    unterbreitet. Solange keine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger Jevers von dem
    Gebäude ausgeht, hat die Stadt keinen Handlungsbedarf. Ein schöner Anblick ist diese
    Bauruine sicher nicht.

    • 4.Adolf-Ahlers Str. Einfahrt Siedlung; den Weg mit 2-3 Lampen ergänzen
    Nach langem hin und her wurde geklärt, dass der Straßenteil der Stadt Jever gehört.
    Eine sofortige Behandlung des Problems ist nicht in Sicht, da solche „Baustellen“ an
    vielen Stellen Jevers vorhanden sind. BM will sich aber weiter darum kümmern.

    • 5.Einwirkung der Stadt bei der Schließung RaiBa in Rahrdum
    Die Stadt hat keinen großen Einfluss auf die Volksbank. Aus wirtschaftlichen Gründen
    soll die EC-Automatenstation abgebaut werden.

    • 6.Abfalleimer bei Frau Janßen ( wird dann als Spende gesehen )
    Mülleimer an der Ecke des Grundstückes wurde noch nicht aufgestellt.
    Zusätzlich beklagte Frau Janssen, dass die Grünanlagen (Sträucher) an ihrer
    Grundstücksgrenze wuchern und nicht von der Stadt geschnitten werden. Sie war schon
    mehrmals im Rathaus vorstellig.
    BM sprach von einer freiwilligen Aktion, die SWG erwiderte, es könne auch eine
    freiwillige Aktion der Stadt sein die Sträucher zu schneiden.

    • 7.Neukauf – Müllhalde ( Baurückstände, wann werden die entsorgt )
    Sollen nach Angaben Hr. Mühlena in einem Monat entsorgt werden

    • 8.Eingang der Stadt B-210 alt gegenüber Kauffmann, was passiert mit dieser Schande?
    Verhandlungen mit Eigentümer sind schwer. Da Auflagen bei dem Betrieb eines neuen
    Gewerbes bestehen, ist es sehr schwierig, überhaupt einen Interessenten für das Objekt zu
    bekommen.
    Vielleich kann man die Baumschule Meyer dazu bewegen, etwas Begrünung an
    die Grenze zur Straße zu pflanzen.(Kompensationsgeschäft zur Lagerung Schreddergut
    auf dem ehemaligen Platz Walmart)

    • 9.Mühlenstr. neben RaiBA- Gelände ( Brandruine ) wie ist die weitere
    Vorgehensweise?
    Raiba ist in der Pflicht, dort ein neues Gebäude zu errichten.
    Nach damaliger Räumung der Brandruine hatte sich die RaiBa verpflichtet, in den
    nächsten 3-5 Jahren ein neues Gebäude zu errichten. Die Stadt hat aber bisher nicht
    „nachgehakt“, da immer noch eine gewisse „Dankbarkeit“ gegenüber der RaiBa für die
    Räumung der Ruine besteht.

    • 10.B-Plan – Netto- was ist bisher passiert?
    Eigentümer sitzt in England; Kontaktaufnahme ist sehr schwierig. Es sind noch keine
    Pläne bekannt. Ein neuer B-Plan ist zurzeit nicht sinnvoll.

    • 11.Kreisel – Antrag SWG Rückbau
    Gemäß Aussage der Verwaltung sind die Rückbaukosten sehr hoch Es wird eine
    Verkehrszählung erfolgen und das Bauamt ermittelt noch einmal die Kosten für den
    Rückbau des Minikreisels
    • Eine Entscheidung soll bis Ende des Jahres erfolgen.

    • 12. Finanzierung der Kirchenforderung von 20.000€
    Die Stadt hatte die Forderung nach Diskussion von mehreren Vorschlägen abgelehnt.
    Die SWG ist der Meinung, dass die Kirche sorgsamer mit den eingezahlten
    Kirchensteuern umgehen muss und nicht wie in der Vergangenheit bekannt wurde, das
    Geld ( 3 Mio €) schlichtweg „verzockte“

    • 13. Die Nutzung des alten Sportplatzes ( Schützenhofstr. ) könnte teilweise für
    sozialen Wohnungsbau genutzt werden. Bei der Wohnungsbaugesellschaft
    anfragen, ob Interesse, wenn Grundstück verbilligt vergeben wird.
    Kontakt mit der WoBau wurde aufgenommen (hier aber für Baugebiet Gleisdreieck)
    Für WoBau wäre das Projekt aber nur rentabel, wenn das Grundstück verschenkt würde.

    • 14. Da, die Erbpacht generell in Jever auslaufen soll, könnte die Stadt der AWO das
    zurzeit genutzte Gelände zum Kauf anbieten, würde Geld in die Stadtkasse bringen
    für marode Altenwohnungen.
    Verkauf wäre grundsätzlich möglich, die Stadt würde aber sonst jährlich ca. 21.000 €
    an Pachtzinsen verlieren.

    • 15. Gemeindezentrum OT Cleverns, wie sieht es zur Zeit aus! Sind Anträge gestellt?
    Die Verwaltung hat Herrn Burmann ein Schreiben zugestellt.
    Fördermöglichkeiten über einen „EU-Topf“ sind zurzeit sehr schlecht.
    (Neubau des Johann-Ahlers Hauses wurde bereits über einen solchen „Topf“ gefördert).
    Es müsste ein Konzept erstellt werden. Die Stadt müsste auf jeden Fall einen Eigenanteil
    zahlen, der im Augenblick nicht zu realisieren ist, da die Stadtkasse keinen Überschuss
    hat.
    Es gibt noch ein 2. Förderprogramm.
    Eine Klärung ist in naher Zukunft nicht möglich. BM und Verwaltung bleiben aber „am
    Ball“.

    • 16. Dannhalm Steuergrab veräußern?
    Dies ist eine schwierige Entscheidung. Die Stadt will einen „Masterplan“ aufstellen.
    Es muss abgewogen werden, wie das Gebäude genutzt werden soll.
    • Die Aufführungen der Landesbühne entfallen dann. (Kultur in Jever)
    Bürgerinnen und Bürger müssten dann nach Oldenburg oder Wilhelmshaven ausweichen.
    • Energetisch ist dieses Gebäude eine Katastrophe, betonte Heiko Schönbohm.
    Es ist schon so viel Geld in das Gebäude gesteckt worden und es wird immer wieder neue
    Investitionen geben. Auf die Dauer kann sich die Stadt solch ein Gebäude nicht mehr
    leisten.

    • 17. Parkplatzprobleme im St-Annen-Quartier
    • Schilder sind nicht richtig angebracht und werden zum Teil verdeckt.
    Behindertenparkplätze fehlen. Autos parken quer auf den Bürgersteigen und
    behindern Passanten. Parkbuchten in der Tiefgarage und oben sind zu schmal.

    BM lässt die Missstände überprüfen

    18. Abschattungsanlage Paul-Sillus Schule und Schule am Harlinger Weg.
    Das Problem lässt sich nicht allein mit einer Abschattungsanlage beheben.
    Evtl. sind andere energetische Maßnahmen notwendig.
    Sofortmittel werden aber in den Haushalt eingebracht.

    Im Bauausschuss wurde dieses bereits als Beschlussvorlage erwähnt und berücksichtigt.

    19. Leerstand Stadt (Geschäfte )
    Die erste Maßnahme, ist die Möglichkeit, die jetzt vorhandenen leer stehenden
    Ladengeschäfte in der Großen Burgstraße in Wohneinheiten umzuwandeln.
    Auch der Vorschlag der SWG ( Hans–Jürgen Lange) ein Outlet-Center einzu-
    richten, ist eine gute Idee, der man nachgehen soll.
    Nicht außer Acht lassen sollte man das vorhandene Parkplatzproblem im Bereich
    der Großen Burgstraße.

    Sonstige Frage: Hr. Schmidt beschwerte sich über den schlechten Zustand der Breslauer-Straße.
    Es sei unmöglich mit einem Rollator , Rollstuhl oder einer Gehhilfe diese Straße zu passieren.

    BM will sich der Sache annehmen. (Leider sind mehrere Straßen in Jever in einem desolaten Zustand)

  • Sibo hat Geburtstag

    Am Mittwoch, den 28.05.2014 feiert unser Ehrenvorsitzender Siegfried Harms seinen 70. Geburtstag.
    Die SWG wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, Wohlergehen und Glück.
    An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Sibo bedanken, für seine unermütliche Hilfe in allen Lebenslagen.
    Wir sind stolz auf dich.
     
     
    Hier ist noch ein ganz persönliches Gedicht von Annegret Hoffmann-Reese:
     
    Heute ist ein Tag mit Paukenschlag,
    hört her ihr lieben Leute,
    für wahr, ein ganz besondrer Tag,
    Geburtstag hat man heute
    Die SWG ruft laut hurra,
    der Siegfried wird heut siebzig Jahr,
    wir wünschen ihm zu allen Zeiten,
    das Beste und Gottes Segen möge ihn begleiten
    du warst immer für uns da, wenn einer brauchte Rat,
    Tag und Nacht, das war doch klar,hatte Hilfe er parat
    niemals gehörte er zu den Letzten,
    Ergo:“ Du bist auch niemals zu ersetzen!“
     
    Annegret