Radweg L 813 / Lückenschluss Sandelermöns – Cleverns
Antrag:
Sehr geehrte Damen und Herren,
die SWG-Sender Gruppe im Rat der Stadt Jever beantragt, den Weiterbau bzw. den Lückenschluss des Radweges entlang der Landesstraße L 813 zwischen den Ortsteilen Sandelermöns (Kreuzung Sandeler Straße) und Cleverns zu betreiben.
Die Verwaltung der Stadt Jever wird beauftragt dieses Bauvorhaben aktiv zu planen. Die SWG – Sender Gruppe schlägt nachfolgende Schritte vor:
1. Anerkennung und Deklarierung der Planstrecke als Lückenschluss. (Land Niedersachen – Straßenbauamt, Landkreis Friesland) (entsprechende Einstufung im Radwegebauplan Land und Kreis) 2. Nach Absprache mit den übergeordneten Behörden (unter Bezug Punkt 1.) eine Darstellung der Finanzierung (Modell Radweg
Gemeinschaftsradweg?)
Die Stadtverwaltung versucht, in gemeinsamen Einklang mit den Übergeordneten Behörden,entsprechendeFinanzierungsmöglichkeiten zu erörtern.
– Förderung Touristische Radwegeverbindung – Förderung Verkehrssicherheit (gefährlicher Streckenabschnitt) – Förderung wegen Lückenschluss – Förderung wegen angestrebter höherer Einstufung in Priorität
3. Es sollte eine Verwaltungsvereinbarung mit den übergordneten Behörden getroffen werden, die eine sofortige Aufnahme notwendiger Maßnahmen zur Realisierung des Radweges bis zur Planreife ermöglicht.
4. Nach Erledigung der Punkte 1-3 soll ein Planungsauftrag (Planfeststellungsverfahren) mit allen notwendigen Details (Planung Trassenführung, topographische Vermessung, etc.) ergehen.
5. Die Stadt Jever verfolgt aktiv den Erwerb der für dieses Bauvorhaben notwendigen Flächen. (Gutachten / Grundstückswerte)
Begründung:
In seiner Sitzung vom 26. Oktober 2000 hat der Rat der Stadt Jever den Bau des Radweges innerhalb zweier Bauabschnitte entlang der Landesstraße L 813 beschlossen. Die Anbindung dieses Radweges (1. Bauabschnitt) an das ostfriesische Radwegenetz ist mittlerweile realisiert. Die Realisierung dieses ersten Teilabschnittes hat, je nach Auffassung und Empfindlichkeiten, einen Zeitrahmen von 15-20 Jahre in Anspruch genommen. Aufgrund solcher Zeitspannen, sollte die Planung mit einem ernsthaften Realisierungswillen für den zweiten Bauabschnitt nun unverzüglich aufgenommen werden. Die vielen notwendigen Planungsschritte und Verfahren, wie auch mögliche Schwierigkeiten beim Erwerb der Flächen für die Trasse, lassen auf einen ähnlichen Zeitraum bis zur Realisierung dieses Radweges schließen. Daher ist ein heutiger Beginn der Planungen dringlichst angezeigt.
Die Notwendigkeit des Radweges ist mehrheitlich bereits bei der Planung des 1. Bauabschnittes anerkannt worden. Die wichtigsten Faktoren sind hier die Verkehrssicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer. (stetig zunehmender Schwerlastverkehr, weitere Zunahme durch wirtschaftliche Entwicklungen wie Jade-Weser-Port, die L 813 ist Zubringer des Militär flughafens Upjever aus dem ostfriesischen Raum, permanente Zunahme landwirtschaftlichen Verkehrs, hier auch immer größere Landmaschinen) Einen weiteren wichtigen Faktor stellt der Tourismus dar. (steigender Fahrradtourismus, Region ausgewiesen für Naherholung, Zubringer Forst Upjever, Ausweisung in Fahrrad routen)
mit freundlichen Grüßen
i.A. Udo Albers, SWG Ratsherr











Was lange währt wird endlich gut. Nachdem die SWG –Sender Gruppe schon im Februar 07, im Rahmen der Haushaltsberatungen, die Errichtung einer Bedarfsampel,auch auf Wunsch der Anlieger, im Bereich Wittmunder Str. / Jahnstr/ Ziegelhofstr. /Lükenshof beantragt hatte und dieser Antrag mehrheitlich verabschiedet wurde, dauerte es bis in den Juli bis endlich Bewegung in die Sache kam. Im Planungsausschuss wurde ein ablehnender Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung auf Antrag der SWG doch noch in einen positiven Beschluss umgewandelt. Auch die Anwesenheit zahlreicher Anwohner hat sicher zu diesem Entschluss beigetragen. Strittig war jetzt eigentlich nur noch der Standort der Ampelanlage. Hiermit befasste sich der Bauausschuss in der letzten Woche (25.07.). Letztlich entschied sich der Ausschuss, auch nach Beratungen mit einem Vertreter der Polizei ,die Anlage an der jetzt schon vorhandenen ,ausgebauten und mit einer Mittelinsel versehenen Stelle einzurichten. Wir meinen ein großer Erfolg für die Verkehrssicherheit unserer Kinder, Radfahrer, Sportplatz- und Freibadbesucher, Gäste der Jugendherberge.. Die SWG hofft nun auf eine schnelle Realisierung!