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Freie Wähler Jever

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  • Bericht Jahreshauptversammlung

    Jahreshauptversammlung
    SWG vom 13.03.2019

    Vorstandswahlen, Satzungsänderung, Gastredner Sven
    Ambrosy

     

    Am 13. März 2019 fand die
    turnusmäßige Jahreshauptversammlung der Sozialen Wählergruppe Jever /Friesland
    (SWG) im Graftenhaus Jever statt. Die Versammlung war gut besucht und bevor es
    an die Tagesordnung zur Wahl des Vorstands ging, hatte der geladene Gast,
    Landrat Sven Ambrosy das Wort. Er berichtete über Themen seiner bisherigen
    Amtszeit und gab einen Abriss seiner zukünftigen Pläne für den Landkreis kund.

    Näheres wird die SWG in
    einer separaten Pressemitteilung mitteilen.

    Nach Aussprache von
    diversen Themen ging es dann an die Tagesordnung der Versammlung.

    Hans Matern dankte Margrit
    Schönbohm für ihre Tätigkeit als erste Vorsitzende, gerade in der Zeit der
    Kommunalwahl 2016, die die SWG als dritt- stärkste Fraktion ins Rathaus einziehen
    lies. Leider gab Margrit Schönbohm das Amt aus persönlichen Gründen ab, und Hans Matern
    übernahm nach Vorstandsbeschluss den Vorsitz bis zur turnusmäßigen Wahl.

    Matern erinnerte an die
    erfolgreiche Arbeit der SWG, hier  dankte
    er ins besonders Udo Albers, Udo Cremer und Ralph Erdin in der Thematik
    Windkraft, was letztendlich zur Einstellung weiterer Planungen von Windkraft
    führte.

    Weitere Themen an der die
    SWG intensiv arbeitet sind für Zukunft:

    Leitbild der Stadt und der
    Masterplan Tourismuskonzept, Spielplatzleitplanung und
    Mehrgenerationenspielplatz.

    Der Bericht des
    Schatzmeisters Ralph Erdin  wies eine
    gute Kassenführung und sorgsamen Umgang mit dem Geld  der SWG auf. Der Kassenstand ist sehr gut,
    obwohl die SWG im letzten Jahr eine Sitzbank für die Stadt gestiftet hat.

    Die gute  Arbeit des Schatzmeisters  bestätigten auch die Revisoren Gudrun
    Rott und Siegfried (Sibo) Harms .Die  Entlastung des gesamten Vorstandes wurde 
    beantragt und bestätigt.

    Heiko Schönbohm führte
    dann durch die anstehenden Wahlen des Vorstandes.

    In offener Abstimmung
    wurde Hans Matern als Vorsitzender gewählt, seine Stellvertreterin wurde Doreen
    Erdin. Die Schatzmeister Ralph Erdin und Babette Burchards wurden im Amt
    bestätigt, ebenso der Pressesprecher Herbert Schüdzig und der Schriftführer Gerhard Rott. Als Beisitzer
    wurden  Margrit Schönbohm, Lydia Papenfuß
    und Ralph Habersetzer gewählt. Als Revisoren fungieren Alfons Sender und Klaus
    Berger.

    Mit 4 Frauen im Vorstand
    wird die SWG auch der von der Politik geforderten Frauenquote gerecht und freut
    sich sehr, mit Doreen Erdin eine junge engagierte Frau für die Position der
    stellv. Vorsitzenden gewonnen zu haben.

    Anschließend erörterte
    Ralph Erdin die Änderung der bestehenden Satzung.

    Im Wesentlichen sind es
    redaktionelle Änderungen.  Eine Anpassung
    an das „Behörden Deutsch“  Anpassung an
    die Datenschutzgrundverordnung (DSGV) und 
    Aufstellung von Wählerlisten für Kommunal und Kreistags Wahl.

     

     

     

    Herbert Schüdzig                                                     

    Pressesprecher SWG

     

                                                  

  • SWG nimmt Stellung zu Marketingkonzept

    P R E S S E M I T T E I L U N G

     

    Auf der letzten
    Fraktionssitzung hat sich die SWG ausführlich mit dem Gutachten  Marketing und Tourismus auseinander gesetzt.

     

    Letztendlich
    sagt das Konzept das aus, was die SWG erwartet hat, in der Quintessenz mehr
    Personal, mehr Räumlichkeiten, —  also
    mehr Geld.

    Die SWG
    wird  das erarbeitete Konzept in dieser
    Form nicht mittragen, dafür gibt es wesentliche Gründe.

    1.   
    Das erst vor wenigen Jahren fertiggestellte
    Tourismusgebäude (Graftenhaus), welches die Tourismus-Büros vorhält und für
    viel Steuergeld (Stadt Jever und Förderung Land Niedersachen) gebaut worden
    ist, ist plötzlich zu klein.

          Jetzt diese Räumlichkeiten
    aufzugeben und somit Fördergelder zu riskieren und neue Mietkosten zu
    verursachen, ist eine Geschichte aus dem
          Dollhaus.

    2.   
    Mehr Personal und neue Räumlichkeiten generieren
    keinen Tourismuszuwachs, was hier zählt, ist Innovation und lukrative,
    ganzjährliche Angebote, die Urlauber und Touristen anziehen.

    3.   
    Auch die vorgeschlagenen Neuerungen, wie z.B. ein
    neues Logo für die Tourismus Info generiert sicherlich keinen Zuwachs.

    4.   
    Die Kosten die hier verursacht werden, durch
    Personal und Anmietung von Räumlichkeiten, garantieren keinen Rückfluss von
    zusätzlichen  Geldern in die Stadt.

    Vielmehr sollte
    sich die Stadt auf bereits bestehende Beschlüsse konzentrieren, z.B. das
    gemeinsame Buchungssystem mit der Gemeinde Wangerland, bevor neue Fässer
    aufgemacht werden.

    Alternativ
    könnte sich die SWG vorstellen, den Schritt “Back tot he Roots“ zu wagen.

    Neugründung eines Verkehrs  bzw. Gewerbevereins mit einem Zuschuss der
    Stadt in der Höhe der jetzigen Kosten der Marketingabteilung.

    Das macht für die SWG Sinn für die Zukunft und hilft
    Kosten zu senken bzw. Kosten zu deckeln.

    Der Tourismus ist eine freiwillige Leistung der Stadt,
    profitieren wird in erster Linie  das
    Gewerbe. Also ist es auch Sinnvoll, dem Gewerbebetreibenden das Zepter in die
    Hand zu geben. Zu damaliger Zeit lief doch auch  alles hervorragend, ob Kiwittmarkt,
    Altstadtfest, Brüllmarkt, Weihnachtsmarkt, Autotag etc. etc.

    Das Rad muss nicht neu erfunden werden.

     

     

    Herbert Schüdzig                                                   

    Ratsherr der SWG                                                 

  • stellungnahme swg zu kritik an karl oltmanns presseerklärung biogasanlage

    Presserklärung
    der SWG Fraktion zur Kritik an Karl Oltmanns (FDP)

     

     

    SWG,
    Kritik an FDP ist nicht berechtigt

     

    Hiermit
    nimmt die SWG Fraktion Stellung zum Leserbrief von Herrn Goemann (JWB – 14.09.18).
    Darin wird Karl Oltmanns (FDP Jever) mit Bezug „Modell BioGas Anlage“
    kritisiert. Herr Goemann beklagt, dass die FDP sich von der Geschäftswelt
    entfernt, es in Norddeutschland ein Gülleproblem gibt, die FDP Arbeitsplätze
    vernichtet, das Klimaproblem nicht beachtet und es Herrn Oltmanns an
    Sachlichkeit fehlt. Die SWG bedankt sich für den Leserbrief von Herrn Goemann, entsteht
    dadurch doch eine öffentliche Diskussion über eine Modell Anlage die noch keine
    Erfahrungen aus dem Realbetrieb vorweisen kann. Nach Einschätzung der SWG haben
    wir im Landkreis bei weitem kein Gülleproblem. Die hiesigen Betriebe haben eine
    überschaubare Größe und keine Massentierhaltung. Unsere Betriebe gehen beim
    Düngen mit Augenmaß und in Kooperation mit dem OOWV vor. Die SWG sieht es
    positiv, dass Futterpflanzen nicht weiter eingesetzt werden sollen. Allerdings
    werden die freiwerdenden Flächen weiter bewirtschaftet und die Ernte geht nun
    in andere Richtungen. Ernteverkehr mit CO2 Bilanz und die hierfür
    erforderlichen Arbeitsplätze bleiben. Negativ ist eher der zusätzlich
    entstehende Transport von Geflügel- und Schweinemist bzw. Gülle mit
    Dieselbetriebenen Fahrzeugen. Dies dürfte über weite Strecken erfolgen, da die
    erforderlichen „Inputstoffe“ (30.000 t), eher im südoldenburgischen Raum zu
    finden sind. Dort haben die Betriebe wegen der Massentierhaltung und den
    fehlenden Flächen ein Mist- und Gülleproblem. Die durch Herrn Goemann bei der
    Stromerzeugung genannte CO2 Bilanz würde laut SWG, bei einem Mistimport
    in den Landkreis eher zu einer negativen Bilanz. Die hohe
    Keimbelastung beim Hühner- und Putenmist möchte die SWG erst gar nicht weiter
    betrachten. Bei der Meinungsfindung steht die SWG geschlossen hinter Karl Oltmanns.

    Auch
    die SWG hat sich mit der geplanten Modellanlage ausgiebig, auch in Gesprächen
    mit dem Vorhabenträger informiert und Abwägungen sachlich diskutiert. Hierbei
    beachtet auch die SWG die Vorgaben und die daraus entstehende Verantwortung,
    die sich aus dem Amt der Ratsfraktion, für die Stadt Jever und deren Bürger
    ergeben.

     


     Heiko Schönbohm

    Fraktionsvorsitzender

     

  • Geplante Erweiterung BIO-Gasanlage Moorwarfen

    Gepante Erweiterung der BIO-GAS Anlage Moorwarfen

     

    Im Juli diesen Jahres wurde im
    Bau/Planungsausschuss der Stadt der „Antrag auf Änderung des B-Planes 100“
    öffentlich beraten. Dahinter verbirgt sich eine umfangreiche und erhebliche
    Erweiterung und Umstellung der vorhandenen Bio-Gasanlage in Moorwarfen. Diese
    Änderungen betreffen Größe und Umfang der Anlage, sowie die sog. „Inputstoffe“.
    Dabei ist ein Wechsel von Mais u.ä. auf sog. „Wirtschaftsdünger“, im Klartext Hühner, Puten und
    Schweinemist/gülle vorgesehen.

    Die baulichen Änderungen beinhalten u.a.
    eine Steigerung der  Bauhöhen von 3 m auf 19 m (Gärturm) . Bei
    dieser Art von Anlage handelt es sich um einen Prototyp, d.h. es gibt keinerlei
    Erfahrungen über Sicherheit und Auswirkungen .Sicher ist dagegen, dass die
    „Füllstoffe“ nach Jever gefahren werden müssen. Ein Radius von 120 km muss
    akzeptiert werden. Eine solche Industrieanlage leistet u.E. der
    Massentierhaltung Vorschub, zudem läge sie in unmittelbarer Nähe eines
    Wasserschutzgebietes.

    Die Fraktionen von SWG und FDP  sind nach ausführlichen Beratungen der
    Ansicht, das sich die Stadt Jever als Erholungs- und Tourismusort Probleme
    schafft, die sie sonst gar nicht hätte und auch nicht braucht.

    Wir
    importieren Probleme aus dem südoldenburgischen nach Jever!

    All
    dies möchten wir den Bewohnern vor allem im östlichen Bereich u. Moorwarfen
    nicht zumuten. Deshalb sollte man auf einen „Aufstellungsbeschluss“ verzichten

     

     

    Mit
    freundlichen Grüßen

         

    Heiko Schönbohm   (Fraktionvors.)                                

  • Vergrämung der Krähen durch Laser

    Pressemitteilung

    Krähenvergrämung
    in Jever mittels Laser
    .

     

    Die Soziale Wählergruppe
    (SWG) begrüßt die positive Einstellung der Stadt Jever zur Vergrämung der
    Saatkrähen durch Lasertechnik.

    Die
    SWG  reichte im Laufe der letzten Jahre
    viele Anträge / Vorschläge ein um die Problematik Saatkrähen in den Griff zu
    bekommen.

    Unter
    anderem wollte die SWG bereits vor Jahren einen Vorstadtwald als langfristiges
    Ausweichquartier anpflanzen lassen.

    Ebenfalls
    sollte der Versuch unternommen werden, natürliche Feinde der Krähen Uhu`s und
    Turmfalken   anzusiedeln.

    Leider fanden diese
    Projekte keinen Widerhall bei der Stadtverwaltung, bzw. politischen
    Gremien,  stattdessen wurde mit
    Kostenintensiven Nestentnahmen reagiert.

    Der jetzt vom SWG
    Ratsherrn Herbert Schüdzig  in Zusammenarbeit mit einem Jäger
    unterbreitete Vorschlag / Antrag die Krähen  mittels Lasertechnik die Saatkrähe zu
    vergrämen, hat die Verwaltung nunmehr aufgegriffen.  Schüdzig beschäftigt sich schon seit Monaten mit
    dem Thema Krähenvergrämung und hat in Zusammenarbeit mit einem hiesigen Jäger
    die Vergrämung mittels Laserpointer erarbeitet. Probeversuche zeigten bereits sehr
    gute Ergebnisse. Durch sogenanntes „abwedeln“ der Bäume mit dem
    Laser-Licht  fühlten sich die Saatkrähen
    massiv an ihrem Standort gestört und verließen fluchtartig die Bäume. Die
    Kosten für diese Maßnahme halten sich im überschaubaren Rahmen. Dies lässt hoffen,
    dass die Bürger weniger Beeinträchtigung durch die Krähen hinnehmen müssen. Ein
    Antrag seitens der SWG liegt dem Fachausschuss seit etlichen Monaten vor.
    Jetzt, wo die zuständigen Aufsichtsbehörden „grünes Licht“ gegeben haben, hofft
    die SWG, dass er positiv im Ausschuss beschieden wird. Allerdings ist die Zeit
    für den Einsatz der Lasertechnik  nur
    noch bis Ende März begrenzt. Dann beginnt die Brut- und Setzzeit, somit sind
    alle  Maßnahmen untersagt wodurch die
    Vögel gestört werden könnten. Dennoch, ein wenig Zeit bleibt um die Krähen jetzt
    noch am Nestbau zu hindern, bzw. einzuschränken.

     

    Herbert Schüdzig                                                     

    Pressesprecher SWG

  • SWG schrumpft auf 6 Sitze

    SWG schrumpft auf 6 Sitze

    Jever: Erneuter
    Fraktionswechsel im jeverschen Rat: Hanspeter Waculik ist aus der SWG zur FDP
    gewechselt. „Nach einem Jahr Ratsarbeit mit der SWG habe ich festgestellt, dass
    es immer wieder Differenzen gibt, die ich nicht unterstützen kann,“ teilte er
    mit.
    Auslöser war die Haltung der SWG zum Fremdenverkehrsbeitrag: 
    Die Soziale Wählergemeinschaft hatte für den Beibehalt der Tourismus-Steuer
    gestimmt,
    Waculik hatte sich dagegen ausgesprochen. Er werde nun als „Schuldiger“
    bezeichnet,
    sagte er. Mit seinem Eintritt bei den Liberalen erhält die FDP nun wieder
    Fraktionsstatus und kann wieder alle Ausschüsse besetzen. Erst im April war Udo
    Cremer von der FDP in
    die SWG gewechselt. Die SWG hat mit dem Wechsel Waculiks nun 6 Stimmen, die FDP
    drei.

     

    Quelle:

    Melanie Hanz
    NWZ online

  • Gegendarstellung zum Wechsel Waculik

    Pressemitteilung SWG
    Begründung ist „Unfug“

    Jever: Die SWG-Fraktion im Rat der
    Stadt Jever sieht die Vorwürfe von Hanspeter Waculik als ungerechtfertigt an. Wie
    berichtet, wechselte der Ratsherr von der SWG zur FDP und begründete diesen
    Schritt mit an ihn gerichtete Vorwürfe aufgrund seines Abstimmverhaltens zur
    Fremdenverkehrsabgabe.

    „Dies ist Unfug“, so der SWG
    Vorsitzende Heiko Schönbohm. Gerade die SWG über keinen Fraktionszwang aus. „Jedes
    Mitglied kann, darf und soll nach seiner Überzeugung und Gewissen abstimmen. Die
    Haltung zur Fremdenverkehrsabgabe von Waculik sei bekannt und keine
    Überraschung gewesen.      
    Die SWG sieht das ganze Konzept als
    diskussionswürdig an.
    Insgesamt , so erwartet Schönbohm, gehe die SWG aber weiter von einer
    gedeilichen Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen aus.

  • Steuererhöhungen sollen Tourismusabgabe ersetzen

    Toll, mal wieder Steuererhöhungen,

    Die Tourismussteuer in
    Jever wird zum Vorteil der Geschäftswelt, die vom Tourismus direkt profitiert abgeschafft.
    Vorab, Respekt für die SWG, deren Ratsherren dürfen nach ihrem Gewissen frei entscheiden.
    Allerdings konnte die SWG dadurch keine Mehrheiten für die Beibehaltung der
    Abgabe erreichen. Dabei gehört es zu den Grundsätzen der SWG, Politik in Jever
    sozial zu gestalten. Toll, nun werden Steuererhöhungen Dank der CDU, FDP u. Grünen
    auch auf den Bürger mit kleinem Geldbeutel zukommen. Wenn dann verkündet wird,
    dass die fehlende Einnahme von 140.000 Euro bei einem 1,2 Millionen Defizit im
    Haushalt eh nichts ausgleichen kann, ist dies schon  bemerkenswert. Da sage ich nur: „Danke für
    eine solche Einstellung zu den Abgaben von uns Bürgern“. Dass die Abstimmung so
    gelaufen ist, dürfte sicherlich auch daran gelegen haben, dass im Rat viele
    Geschäftsleute vertreten sind. Hier sehe ich eher das wirtschaftliche Interesse
    Einzelner. Daher wäre es aus moralischer Sicht, wohl klüger gewesen, wenn u.a. Herr
    Eden als einer der Hauptklageführer gegen die Stadt, an der Abstimmung nicht
    teilgenommen- und der Bürgermeister sich durch Enthaltung neutral gezeigt hätte.
    So zeigt mir der Bürgermeister, dass er zuerst für Lobbypolitik steht. Dabei
    könnten die Gewerbetreibenden eine solche Abgabe sicherlich als
    Betriebsausgaben steuerlich absetzen, während ich als Bürger die Grundsteuer
    eben nicht geltend machen kann. Die genannte Steuererhöhung kompensiert
    gerademal den großzügigen Verzicht auf die Tourismussteuer. Da bin ich mal
    gespannt, was bei dem Defizit im Haushalt noch an weiteren Erhöhungen auf uns zukommt.

     

  • Zwiespalt in der SWG ?

    Artikel/ Kommentar des JWB
    vom 09.09.2017

    „Zwiespalt“ in der SWG? Nein!

    Inder Ausgabe des WB vom 9.9.17
    wurde in reißerischer Aufmachung, nicht besonders sachlich und mit dem
    berühmten „erhobenen Zeigefinger“ von der letzten Ratssitzung und von „Zwiespalt“
    in der SWG berichtet.

    Ich muss hierzu (wieder mal)
    einige grundlegende Anmerkungen machen:

    Seit über 21 Jahren gibt es die
    Soziale Wählergruppe Jever-Fri. Wir sind ausdrücklich keine Partei, mit den
    dementsprechenden internen Reglementierungen. Wir sind eine unabhängige
    Wählergruppe ausschließlich auf kommunaler Ebene.

    Von Anfang an, dies war und ist
    auch unserem Ehrenvors. Siebo Harms sehr wichtig, gilt diese Unabhängigkeit
    auch für die Rats- und Kreistagsmitglieder, d.h. wir haben keinen Fraktionszwang!

    Selbstverständlich werden alle
    Themen mit allen uns zur Verfügung stehenden Informationen und Argumenten
    vorher sachlich diskutiert und abgewogen. Wenn sich dann anschließend ein
    gemeinsames Abstimmungsverhalten ergibt, o.k..

    Wenn das nicht möglich
    erscheint, muss sich niemand unterordnen, bleibt die Entscheidung bei dem
    einzelnen Abgeordneten, der nach seinem Gewissen und Wissen entscheidet, wie es
    das Grundgesetz der Bundesrep. seit fast 70 Jahren vorsieht. Gerade auf
    kommunaler Ebene, wo es selten um ideologische Grundfragen, sondern um
    handfeste, den Bürger betreffende, Dinge geht ist ein solches Vorgehen m.E.
    durchaus sinnvoll, demokratisch und bürgerfreundlich. Auch unter den Bürgern,
    die wir ja vertreten, gibt es unterschiedliche Ansichten. Darum sind auch alle
    unsere Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen immer öffentlich, jeder
    kann kommen und seine Meinung äußern (natürlich ohne verfassungsfeindliche
    Tendenzen)

    Ich frage
    mich, was ist daran so moralisch verwerflich, wenn 2 Mitglieder unserer
    Fraktion angesichts der prekären Haushaltslage, evtl. anstehender
    Steuerhöhungen für Alle, dem Kürzen anderer freiwilliger Leistungen, und den
    finanziellen Schwierigkeiten auf die Mitbürger immer wieder hingewiesen werden,
    wenn z.B. mal einige Lampen saniert, Papierkörbe ausgetauscht, Wege
    ausgebessert werden sollen, die Summe von mind. 14.000€ für ein Fest zum 20.
    Jahrestag der Städtepartnerschaft mit Cullera kritisch sehen? Brauchen wir nur
    noch einstimmige Ergebnisse in Rat und Ausschüssen?

  • SWG zur Stellungnahme Werner Kammer zur EEG-Umlage

    Betr.   JWB vom 07.07.17, „Kammer: EEG-Umlage
    abschaffen“

     

    Die SWG Jever hat mit
    Genugtuung und erfreut die Äußerungen des CDU-Bundestagsmitgliedes und Kandidaten
    bei der anstehenden Bundestagswahl Hans-Werner Kammer, zur Windkraft in der
    Region zur Kenntnis genommen.

    Aussagen wie „hier ist eine
    Grenze der Belastbarkeit der Bürger erreicht“ oder “zunächst muss ein Weg
    gefunden werden, den Strom dorthin zu transportieren, wo er hingehört“, aber
    auch „ Die Subventionierung neuer Windparks über das EEG ist überholt“ liegen
    ganz auf der Linie der SWG und der FDP in Jever und um zu.

    Daher wäre es zu begrüßen,
    wenn dies nicht nur unverbindliche Wahlkampfaussagen des Spitzenkandidaten der
    CDU blieben, sondern die Mandatsträger seiner Partei in Räten und Kreistagen
    der Region  auch entsprechend entscheiden
    würden. Vielleicht hat der Spitzenkandidat ja genug Einfluss, um auch in Jever
    den Bürgern ein Überschreiten der „Grenze der Belastung“ zu ersparen. Die
    Betroffenen würden es Ihnen danken.

     


    Heiko Schönbohm