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Freie Wähler Jever

Autor: gerhard.rott

  • SWG sucht Verstärkung


    Coronakrise, das heißt auch für die Politik neue Wege zu
    beschreiten. Die Soziale Wählergruppe Jever (SWG) hat auf der letzten
    gemeinsamen virtuellen Besprechung des Vorstandes und der Fraktion beschlossen,
    jetzt noch einmal interessierte Bürgerinnen und Bürger auf diesem  Wege anzusprechen, die über die Liste der SWG
    für den Stadtrat kandidieren möchten. Die Wahl findet bekanntlich am 12.
    September 2021  statt.

    Wir werden versuchen, bis  Ostern, so es die Beschränkungen zulassen, die
    Bürgerinnen und Bürger auf einem Wahlstand in der Stadt direkt  anzusprechen. Beginnen wollen wir über die
    Medien und natürlich auch Facebook unter facebook.com/SWG-Jever

    Wir wollen den Bürgern hier auch eine Plattform bieten,
    sich aktiv am politischen Geschehen der Stadt Jever zu informieren und zu
    beteiligen.

    Nach  Ostern möchte
    die SWG ihre Kandidatenliste zur Kommunalwahl festlegen und dann gemeinsam in
    den Wahlkampf gehen.

    Also liebe Bürgerinnen und Bürger, wenn sie Lust und
    Interesse an der Kommunalpolitik haben und sich nicht erst in den altgedienten
    Parteien hocharbeiten wollen, treten sie für die SWG an.

    Unser Motto: Jever voranbringen, Bürgernähe
    dafür suchen wir noch Bürger aller Generationen mit innovativen und kreativen
    Ideen zur Unterstützung

    Seit 25 Jahren ist die SWG auf kommunaler Ebene sehr
    aktiv und konnte bereits viele Erfolge verbuchen, so z.B. durch aktive
    Bürgerbefragung die Ablehnung von Windkraftanlagen in Jever und Randgebieten,
    die Erneuerung der Straßenbeleuchtungen, hier besonders Parkplatz  Adolf-Ahlers-Straße. Weitere Themen, die jetzt für
    die Zukunft thematisiert werden sollen, sind für die SWG, der Rückbau des
    Minikreisels Mühlenstraße, Nutzung des ehemaligen Kückensgelände mit einer
    innovativen Idee, verlässliche Kinderbetreuung, weitere Verhinderung von
    Windkraftanlagen, Erhalt der bestehenden Spielplätze in Jever. Novellierung
    oder Abschaffung der Straßenausbausatzung.

    Diese Themen können ohne Vorgaben
    der Bundes, Landes, Kreispolitik aktiv verfolgt werden, da unsere Wählergruppe
    nicht an Vorgaben von oberen Parteinteressen  gebunden ist, sondern frei nach dem Willen der
    Bürger entscheiden kann.

    Sollten wir Ihr Interesse geweckt
    haben, sich über unsere Liste für den kommenden Stadtrat wählen zu lassen,
    können Sie sich gerne unter Tel.: 04461-72981 (Alfons Sender) oder 04461-984747
    (Herbert Schüdzig) oder über unsere Homepage: www.swg-jever.de informieren. Wir
    freuen uns auf Sie.

     

    Herbert Schüdzig

    Ratsherr und Pressesprecher

  • SWG pflanzt erneut Weinreben am Graftenhaus Jever


    An einem frühlingshaften
    Tag, am Donnerstag, den 22. Oktober hat die Soziale Wählergruppe Jever
    (SWG-Jever) erneut zwei Weinreben der Sorte Regent am Graftenhaus Jever 
    gepflanzt, um das Graftenhaus sinnvoll zu begrünen. Leider wurden in der
    Vergangenheit  bereits zweimal die Pflanzungen mutwillig zerstört. Die SWG
    bleibt aber hartnäckig  dabei Weinreben zu pflanzen und hofft nun darauf,
    dass sich diese Pflanzen entwickeln können und Früchte tragen,  sowie von
    Vandalismus verschont bleiben.
    Heiko Schönbohm, Herbert Schüdzig und Lothar
    Harms sicherten die Finanzierung und waren beim pflanzen der Reben aktiv.
    Insgesamt waren dabei, v. links:  Heiko und Margrit Schönbohm, Gerd Rott,  Herbert und Käthe Schüdzig (Foto) , Lothar Harms

    Unter Einhaltung der Corona- Regel Abstand  ging die Pflanzung doch
    schnell über die Bühne.  Das Gießen übernehmen Gerd Rott und Herbert
    Schüdzig. Die fachliche Pflege   soll über die Terassenwinzer erfolgen.

  • Neunutzung Kückensgelände

    SWG entwickelt Zukunftsvision für Jever.

    Ehemaliges Kückens Gelände soll Mittelpunkt für
    Veranstaltungen und Kultur werden.

    Jever. Die SWG Fraktion im Rat der Stadt Jever hat beantragt, das
    ehemalige Betriebsgelände der Firma Kückens an der Schlachte zu kaufen. Die
    Fraktion sieht in dem Gelände, das an der Schlachte, Schlachtstraße, der Lohne
    und die Nordergast grenzt und eingebettet liegt, hervorragende
    Entwicklungsmöglichkeiten.
    Diese sind natürlich langfristig und visionär zu
    betrachten. So könnte aus der ehemaligen Stahllagerhalle eine „Jever Event
    Halle“ evtl. in Zusammenarbeit mit dem Friesischen Brauhaus entstehen. In solch
    einer Halle könnten in regelmäßigen Abständen verschiedenste Veranstaltungen wie
    Ausstellungen, Messen, musikalische Angebote abgehalten werden. Das ehemalige
    Ladengeschäft könnte die heute gemieteten Räumlichkeiten der Bücherei
    aufnehmen. Der weitestgehende, eingehauste Innenhof würde sich für viele Arten
    von Veranstaltungen (siehe Pumpwerk, umsonst und draußen usw.) wie es sie in
    anderen Kommunen gibt, anbieten. Es könnten auch private Anbieter (z B..
    Kletterhalle oder ähnliches) mit ins Boot geholt werden. Gleichwohl könnte man
    auch Künstler und deren Ateliers versuchen anzusiedeln.

    Ganz besonders, so die SWG, würde
    sich die Entwicklung dieses Areals für einen Bürgerbeteiligungsprozess eignen,
    wo mit Sicherheit noch viele weitere gute Ideen von den Bürgern mit eingebracht
    würden.  

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    Radweg – Variante sorgt in Jevers Politik für Verdruss.

     

     

    Jever. Das Vorgehen der CDU und SPD Fraktionen im jeverschen Rat
    zum Thema Bürgerradweg bezeichnet die SWG Fraktion als unerträglich.
    Wie der
    Name dieses von der Landesbehörde für Straßenbau vorgestellten Bauprogramms schon
    unmissverständlich, nämlich Bürgerradweg, deutlich macht, lehnen CDU und SPD, bevor
    sich die betroffenen Bürger dazu äußern können, ab.
    Die Landesbehörde hat ebenso
    deutlich gemacht, dass der seit mindestens 25 Jahren, übrigens auch von der SPD
    geforderte Radweg, so vorbei an vorhandenen Ausbauprioritäten des Landes gebaut
    werden könnte. Hierzu müsste ein erkennbares Engagement der Bürger erbracht
    werden, welches in Sandelermöns bereits mehrfach unter Beweis gestellt wurde. Das
    Engagement der Bürger kann in vielerlei Varianten bis zur Bereitstellung der
    Trassenflächen und Planung  erbracht
    werden. Die Kommune muss letztendlich eine fertig geplante Radweg Trasse
    präsentieren; den Bau und die dann anfallenden Kosten übernimmt das Land. Bis
    dieses erbracht wäre, vergingen ohnehin mehrere Jahre. Im übrigen ist der erste
    Teil des Radweges (Rispel-Sandelermöns) auf jeverschem Gebiet auch unter
    Beteiligung (Modellradweg) der Stadt erstellt worden. 
    Der Vorstand des Dorfbürgervereines hatte
    sich hierzu bereits vorsichtig positiv geäußert, wollte allerdings eine große
    Bürgerversammlung einberufen, die wegen der Corona Beschränkungen nur
    schwerlich zu organisieren ist.
    Das CDU und SPD nun im Vorfeld vor einem
    Bürgervotum sich derart ablehnend zu solch einem in Niedersachen fast
    einmaligen Bauprogramm positionieren und im Keim ersticken wollen, ist schon
    erschreckend. Das so was geschieht, wobei der Rat erst kürzlich ein großes
    Bürgerbeteiligungskonzept verabschiedet hat, lässt tief blicken. Vermutlich
    darf der Bürger zukünftig im Bürgerbeteiligungsverfahren nur über die Farben
    aufzustellender Parkbänke entscheiden.

  • Radweg Sandelermöns

     

     

                                                                                                  

     

     

    Radweg
    L 813:  SWG sieht in SPD Vorstoß fatales Signal.

     

    Jever:  Die SWG Fraktion im
    Rat der Stadt Jever betrachtet den jüngsten SPD Vorschlag bzw. Antrag, die
    Sandeler Straße als Fahrradstraße auszuweisen, um somit den Lückenschluss
    zwischen Cleverns und Sandelermöns des Radweges entlang der L 813 zu
    kompensieren, als kein gutes Zeichen.

    Dies gilt 
    für das Straßenbauamt, aber insbesondere für die betroffenen Bürger, die
    sich seit Jahren aus gutem Grund für die Realisierung des letzten kleinen
    Restes dieser Fahrradroute einsetzen. Zudem sei der Vorschlag, die Sandeler
    Straße im Zuge der Umdeklarierung als Fahrradstraße auf 30 km/h zu beschränken,
    total Wirklichkeitsfremd.

    Auf solch einer langen Strecke wird sich kein
    Verkehrsteilnehmer an eine solche Geschwindigkeitsbeschränkung halten wollen und
    können. Gerade die heute gängigen großen Erntemaschinen, die oftmals um jede Minute
    ringen, werden dieses Reglement nicht beachten können. Ebenfalls birgt der
    Streckenabschnitt Sandel in Richtung Dreihäuser mit seinen scharfen Kurven im
    Begegnungsverkehr ein enormes Gefahrenpotenzial.
    Hier Fahrradfahrer durch eine
    Deklarierung zur Fahrradstraße in Sicherheit zu wiegen, ist schon grob
    fahrlässig.

    Die SPD, so die SWG Fraktion, sollte die Chance „Bürgerradweg“
    begreifen und so zur Realisierung des Lückenschlusses zwischen Cleverns und
    Sandelermöns beitragen.

    Hierzu muss die Stadt Jever federführend die Planung
    betreiben und die notwendige Trasse erwerben. Der eigentliche Bau, den
    Bärenantei, würde dann vom Land Niedersachen ungeachtet irgendwelcher
    Prioritäten geleistet.

    Udo Albers

  • Pressemitteilung Kommunales Frühstück

    P R
    E S S E M I T T E I L U N G

    Kommunales Frühstück der
    SWG-Jever

    -kein Autoverkehr in der Gr. Wasserpfortstraße

     

    Der Vorstand der SWG hat auf der letzten Sitzung die
    anstehende Mitgliederversammlung 11.03.2020 vorbereitet und sich mit aktuellen
    Themen der Kommunalpolitik auseinandergesetzt.

    Vorsitzender Hans Matern berichtete über die
    durchgeführten Aktivitäten der SWG, hier insbesondere die Pflanzaktion von Grün
    und Weinrebe am Graftenhaus. hier wird jetzt ständig Hand angelegt und das Grün
    gepflegt und weitere Spaliere gesetzt. Auch die Aktion Container für die Skateranlage
     Skate o Fari wird jetzt abgeschlossen.
    Nachdem der Containertransport von Bremerhaven nach Jever finanziell von der
    SWG übernommen wurde, erfolgt jetzt der Transport des Containers zur
    Skateranlage. Auch hier übernimmt die SWG die 
    Transportkosten.

    Der Platz ist von den Jugendlichen entsprechend  vorbereitet, der Container kann an seinen
    Platz.

    Zur aktuellen Diskussion Gr. Wasserpfortstraße äußerte
    sich der Vorstand konkret  dahin, hier
    absolut  keinen Autoverkehr zuzulassen,

     

    Das jüngst im Ausschuss behandelte Thema Minikreisel Fr.
    Barnutz-Straße  war für die SWG eine
    Bestätigung der  langjährigen  Forderung, den Kreisel endlich zurück zu
    bauen. Wir fühlen uns in unserer  schon
    seit Jahren gestellten Forderung endlich bestätigt, so der Vorstand

     

    Um aktuelle Themen mit dem Bürger zu erörtern und zu
    diskutieren wird die SWG am Sonntag den 01. März 2020 um 10:30 Uhr  ein kommunales Frühstück im Graftenhaus
    anbieten.
    Hier soll die Meinung der Bürger direkt abgeholt werden, Themen gibt
    es genügend,  z.B. Situation
    Kinderspielplätze, Thematik Gr. Wasserpfortstraße  Beleuchtungssituation, Kükensgelände, allg.
    Verkehrssituation in Jever.weitere Themen können gerne eingebracht werden.

    Die SWG freut sich auf eine  rege Teilnahme.  Eine telefonische Anmeldung zur
    Planungssicherheit ist gewünscht, unter Telefon:  04461-743372 (Hans Matern) oder 04461-984747
    (Herbert Schüdzig)

     

     

     

    Herbert Schüdzig                                                  

    Pressesprecher der SWG                                                        

  • Spielleitplanung für SWG nicht gestorben

    Jever. Die SWG Fraktion im Rat der Stadt Jever sieht die aktuelle
    Spielleitplanung nicht für beendet an. Gerade jetzt, wo entsprechende Fakten
    geschaffen worden sind und insbesondere für klare Verhältnisse gesorgt wurde,
    kann mit der Umsetzung begonnen werden.
    Als besonders deutliches Faktum
    bezeichnet die SWG Fraktion die Feststellung, dass eine Spielleitplanung nicht
    gegen die betroffenen Bürger durchgesetzt werden kann und sollte.
    Wenn ein
    Wohnbezirk, wie der am Woltersberg, 
    relativ eindeutig für den Erhalt des vorhandenen Spielplatzes mit guten
    Argumenten votiert und kämpft, muss man den Bürgern einen nicht noch so gut
    gemeinten Willen aufdringen. Hier ist Kooperation angesagt und nicht
    Konfrontation, so die SWG.
    Auch die Feststellung das ein
    Mehrgenerationenspielplatz für über 1 Million Euro Anschaffungskosten und noch
    nicht bezifferten Unterhaltungskosten schlichtweg derzeit finanziell für Jever
    nicht darstellbar ist, stellt  zwar eine unbequeme Wahrheit dar, lässt aber
    im Gegenzug Luft für die Kernaufgabe der Spielleitplanung, nämlich eine
    qualitative Verbesserung der Substanz, meint die SWG. Insbesondere erschließt
    uns nicht die Vorgabe oder Auffassung, dass die Spielleitplanung nur durch
    Verkäufe und Stilllegungen anderer Spielplätze erfolgen kann.
    Gerade diese
    Thematik verdient angemessen im Haushalt Berücksichtigung zu finden und unter
    Umständen muss dann ein anderer, wie bereits von uns zum Beispiel angedeuteter
    Haushaltsansatz, die Städtepartnerschaft mit Cullera, mal zurück treten, zu
    Gunsten der jeverschen Spielplätze. Wenn alle Projekte der Stadt Jever unter
    solch einer Prämisse stünden, würden alle weiteren Entwicklungen in Jever
    bereits im Keim erstickt. Zudem, so die SWG weiter, gibt es durchaus in Jever
    Spielplätze die verkauft werden können oder zumindest still gelegt werden könnten,
    um zu Erlösen bzw. Einsparungen für diesen Zweck zu kommen. Insgesamt
    betrachtet, meint die SWG abschließend, muss die gesamte Spielleitplanung auch
    nicht übers Knie gebrochen werden und darf durchaus ein paar Jahre in Anspruch
    nehmen.          

  • Dank für Containerspende an Skater

    Spende des Containers für den Skaterplatz
    Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Hans,
    das Angebot, den Container über deine Kontakte bei der Firma Maersk besorgen zu wollen,kam ja schon in der Ausschusssitzung im Februar diesen Jahres. Dann ging es zügig voran. In stetem Austausch hast du uns vom aktuellen Stand berichtet und schon bald zeichnete sich ab,dass es einen Container geben wird. Nachdem wir schon Ende Juli alle in den Startlöchern standen und du uns dan kurzfristig vom „Verschwinden“ des Containers
    berichten musstest, gab es erst einmal lange Gesichter. Aber du warst immer am Ball und am 06. September war es dann so weit:
    Der neue Container für die Scater kam nach Jever. Dazu eine große Überraschung für die Scater: Die SWG hat die Kosten für den Transport übernommen, somit wird der Container komplett gesponsort.
    Da war die Freude bei uns allen riesig. Endlich würde der Traum von einem einbruchssicheren Geräteschuppen mit festem Unterstand wahr werden.
    Der Container, der zur Zeit bei der Firma Portal & Wotte im Gewerbegebiet steht, wird derzeit umgebaut uns soll im nächsten Frühjahr seinen Platz auf der neuen Skateranlage finden..
    Lieber Hans, liebe Fraktionsmitglieder der SWG Jever, wir möchten uns, auch im Namen der SkateÒ`Fari Jever, auf diesem Wege sehr herzlich für die Unterstützung und die Spende bedanken, die nun bald auf dem Skaterplatz eine deutliche Aufwertung darstellt.Wir nehmen das als Wertschätzung
    der geleisteten Arbeit und Ansporn für weitere Aktivitäten auf dem Skaterplatz Jever.
    Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns bald einmal auf dem Skaterplatz treffen könnten, um unsere Anlage zu präsentieren.
    Mit herzlichen Grüßen
    für das Team des Jugendhauses und die SkateÒ`Fari Jever
    Marco Rühle
  • SWG Halbzeitbilanz

    Zwei Jahre vor der nächsten Kommunalwahl zieht die SWG eine Bilanz für die bisherige Wahlperiode und nimmt einen Ausblick für den Rest dieser Legislaturperiode.

    Allgemein:
    Die SWG sieht nach 23 Jahren ihrer Gründung mehr denn je die Notwendigkeit einer unabhängigen politischen Kraft in Jever. So läßt sich vermehrt beobachten, dass die beiden großen Ratsfraktionen ihre Politik oftmals nur nach einem Machtstreben ausrichten und hierbei die Bedürfnisse der Bürger vielfach die untergeordnete Rolle spielen.
    Beschlussvorschläge der Verwaltung werden allzu gern als Optimum durch gewunken. Leider fallen auch viele Anträge und Vorschläge der SWG diesem Gebaren zum Opfer. Eine bürgernahe Politik der Mitte ohne Parteibuch und ohne Denkverbote ist daher für Jever heute und morgen von großer Bedeutung.

    Rückblick:
    Als Bürgerbewegung der politischen Mitte beweist die SWG, dass mit persönlichem Engagement sichtbare Verbesserungen auch ohne langwierige Debatten und hohen Kosten möglich sind.

    So konnte die SWG in Eigenregie in den letzten zwei Jahren nachfolgende Projekte realisieren:

    • Aufenthalts – und Materialcontainer für die Jugendlichen der Skater Anlage am Sportzentrum
    • Barrierefreier Weg von der Schulstraße auf den Friedhof
    • Spende mehrerer Sitzbänke
    • Bepflanzung des Graftenhauses

    Politischer Rückblick und Ausblick:
     
    Windkraft:
    Ein beherrschendes Thema der letzten drei Jahre war sicherlich der weitere Zubau der Windenergie im Bereich der Stadt Jever. Hatte die SWG Anfangs einem gemeinsamen Antrag mit der SPD und den Grünen, der einen Suchauftrag für mögliche Standorte beinhaltete zugestimmt, wurde dieser Auftrag an die Verwaltung noch vor Beendigung mit konkreten Ausbauplänen von potenziellen Betreibern überholt. Unverzüglich setzte sich die SWG für menschenwürdige Abstandsregelungen zur vorhandenen Wohnbebauung, wie auch für Höhenbeschränkungen der Anlagen ein. Ebenfalls ging es der SWG darum, nicht aus jeder Himmelsrichtung von diesen Anlagen umzingelt zu sein und damit einen gewissen Teil unserer schönen Natur und Heimat unbehelligt zu lassen. In diesem Zusammenhang, möchten wir nochmals unserem ehemaligen Ratsmitglied Udo Cremer für sein großes Engagement in dieser Sache danken. Gleiches gilt für die FDP Fraktion im Rat der Stadt Jever sowie den Bürgerinitiativen „Weitblick Sandelermöns“ und „Lebenswertes Jever“. Für die Zukunft kann die SWG versichern, dass sie keinen weiteren Zubau von Windkraftanlagen zustimmen wird mit erkennbar zu geringen Abständen zur Wohnbebauung unserer Bürger.  Gleiches gilt für schützenswerte Landschaften bzw. den Erhalt einiger WKA freien Landschaften.  

    Biogas – Moorwarfen:
    Nach umfangreichen Recherchen, die die SWG Fraktion im Zusammenhang mit der Ertüchtigung oder Umbau der vorhanden Biogasanlage in Moorwarfen zur Hühnergülle Verarbeitung anstellte, wurde schnell klar, dass dieses Projekt in Jever deplaziert wäre. Eine solche gewerbliche Großanlage wäre mit vielen Nachteilen für Jever verbunden gewesen. Unter anderem wäre mit zusätzlichem Schwerverkehr, evtl. Belastungen der Klärsubstrate, Verbleib der Reststoffe zu erwarten gewesen. Hier hat sich die SWG erfolgreich mit ihren Argumenten durchgesetzt.

    Pflege-Buttler / Mühlenstraße:
    Leider konnte die SWG den berechtigten Bedenken der Anwohner gegenüber des Großprojektes an der Mühlenstraße zwar Gehör verschaffen, eine sinnvolle Höhenbegrenzung jedoch im Rat nicht durchsetzen.  Nach der nun weitestgehenden Fertigstellung dieses für Jever überdimensionierten Bauwerkes an der Mühlenstraße, wird für die Zukunft mehr Feingefühl bei den politischen Mitstreitern für das Stadtbild und die Belange der Anwohnere erwartet.

    Entwicklung der Kindergarten und Krippenlandschaft:  
    Mit Wohlwollen hat die SWG den bedarfsgerechten Ausbau unterstützt und begleitet.

    Steuern und Abgaben:
    Anders als unsere politischen Mitstreiter drehen den Euro des Bürgers
    Zweimal um, bevor er ausgegeben wird. Daher begleiten wir Steuer- und Abgabenerhöhungen immer sehr kritisch.

    So haben wir frühzeitig Rat und Verwaltung mit konkreten Vorschlägen aufgefordert, dem Wegfall der Upjeverschen Abwässer zu begegnen, damit dieser Wegfall nicht die Gebühren hierfür erhöht.
    Leider konnte hier keine Lösung erzielt werden.

    Gleichfalls waren wir nicht erfolgreich mit dem Antrag, die Straßenausbaubeitragssatzung abzuschaffen.
    Hier werden wir aber weiter „am Ball bleiben“.

    Nun ist noch die Straßenreinigungsgebühr erheblich gestiegen.
    Die Verwaltung hat zugesagt, hier nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Dies werden wir beobachten!

    Auch wenn vom Bürgermeister, der Verwaltung und anderen die Erhöhung der Grund – und Gewerbesteuern als Kompensation für die Abschaffung der Tourismusabgabe bestritten wird , erkennt die SWG hier einen direkten Zusammenhang. Die SWG hat vor diesem Hintergrund den Steuererhöhungen nicht zugestimmt und sah und sieht hier eine ungerechte Verlagerung der Belastungen zu Ungunsten
    Der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

    Spielplatzkonzept:
    Mit Argwohn hatte die SWG bereits die ersten Spielplatzstreichungen zur Haushaltskonsolidierung begleitet und bereits damals angemahnt zumindest einen Teil der Erlöse in eine Aufwertung der verbleibenden Plätze zu investieren. Wie so oft in Jever wurde hierzu von einem
    Fachbüro ein aufwendiges und teures Konzept entwickelt. Die neu und erfreulicherweise unter Mitwirkung jeverscher Bürger entwickelte Spielleitplanung, sah als I-Tüpfelchen einen Mehrgenerationenspielplatz an der Jahn Straße vor. Leider ist dieses Projekt finanziell, auch unter Beachtung der Folgekosten für eine Stadt wie Jever nicht zu leisten. Darum hat die SWG zu diesem Projekt Abstand genommen und möchte sich daher lieber gezielt auf die vorhandene Infrastruktur konzentrieren. Hierzu gehört auch der von den Anliegern gewünschte Spielplatz „von der Vring Straße“.

    Radverkehr:
    Bevor es zu utopischen Projekten wie Fahrradschnellwegen von Wittmund nach Wilhelmshaven kommt, sieht die SWG dringenden Handlungsbedarf an den vorhandenen Radwegen und notwendigen Verbesserungen innerhalb des Stadtgebietes. So setzt sich die SWG seit Jahren für den Radweg entlang der L 813 ein. In diesem Jahr werden im Haushalt 2020 erstmals Planungskosten für den Lückenschluss zwischen Cleverns und Sandelermöns   aufgenommen. Gleichwohl wurde auf Antrag der SWG die dringend notwendige Sanierung und Verbreiterung des Radweges von der Normannenstraße zur Ziegelhofstraße anerkannt. Hierzu ruft die SWG den in den städtischen Schubladen schlummernden Radverkehrsplan auf, bevor es wieder zu kostspieligen neuen Fachplanungen kommt.

    Edeka Bauvorhaben / Verkehrssituation:
    Im Zusammenhang mit der Neugestaltung und Vergrößerung des Edeka Marktes an der Bahnhofstraße / Adolf-Ahlers-Straße hat die SWG – Fraktion auf die Verkehrsituation heute und zukünftig verwiesen. Eine Mögliche Laderampe an der Bahnhofstraße wurde aller Voraussicht vom Planer, aufgrund der SWG Kritik fallen gelassen. Leider wurde unser Antrag eine für die Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss unseres Erachtens Neugestaltung der Kreuzung umzusetzen vom Rat abgelehnt. Dennoch werden wir das Projekt der Neugestaltung des Edeka-Marktes voll unterstützen wobei wir uns eine adäquate Unterbringung der Post wünschen.

    Graftenhaus:
    Erfolgreich war der Antrag unserer Fraktion, die Dachterrasse des Graftenhauses für die Öffentlichkeit zu öffnen. Hierzu musste die SWG allerdings erst Gutachten und Unbedenklichkeitserklärungen zur Überzeugungsarbeit beibringen. Unerklärlich – denn wofür wurde den sonst die Dachterrasse gebaut.

    Tourismus:
    Nachdem die Tourismus Abgabe abgeschafft wurde, soll der Tourismus nun durch das allgemeine Steueraufkommen gefördert werden. Unbestritten bringen Gäste Geld in die Stadt und tragen zum Erhalt des Einzelhandels bei. Dennoch jagt ein teures Konzept  das andere wiederum neu erstellte Konzept, obwohl aus ersten Konzepten einfachste Dinge oder Verbesserungen nicht umgesetzt wurden. Wir wünschen uns hier mehr eigene Kreativität.

    Sanierungsgebiet IV / Wallanlagen:
    Eine Aufwertung der Wallanlagen ist ohne eine umfassende Sanierung der Graften nur ein teures Stückwerk. Daher wird die SWG hierauf immer ein besonderes Augenmerk legen. Ganz besonders würdigt die SWG das freiwillige Engagement von Jeveranern um ihre Graften und den Tierbestand.

    Straßenbeleuchtung:
    Mit einer Verlängerung der Schaltzeiten in den Wintermonaten ist die SWG gescheitert. Dennoch wird sich die SWG weiter diesem Thema widmen. Es gilt die Straßenbeleuchtung und Schaltzeiten zu optimieren ,   Ausleuchtungsmängel zu beseitigen, Schaltzeiten zu optimieren, Beleuchtungszeiten individuell zu ermöglichen, sowie Einzelschaltungen zu schaffen.   

    Neu- Nachnutzung Gelände Kückens:
    Bei der geplanten Neunutzung des ehemaligen Firmengeländes der Firma Kückens an der Schlachtstraße / Schlachte zeichnet sich ein Konflikt mit der Brauerei ab. Das Friesische Brauhaus zu Jever ist Aushängeschild unserer Stadt und sollte unserer Meinung nach keine Einschränkungen aufgrund eines geplanten Bauvorhabens hinnehmen müssen. Hier wünschen wir uns eine Neunutzung im Einklang mit der Brauerei. Zudem sieht die SWG in diesem Areal viel Potenzial für zukünftige Visionen, die wir gern entwickeln möchten.

  • Pressemitteilung

    Die Soziale Wählergruppe Jever (SWG) ist keine politische Gruppierung der Worte sondern der Taten.

    Auf der letzten Ausschuss-Sitzung Jugend und Soziales mit Besichtigung der Skateranlage in Jever, kam Hans Matern (SWG) mit den Jugendlichen ins Gespräch. Hier kristallisierte sich heraus, dass
    die Jugend eine Alternative für den Wohnwagen, der als Lagerraum genutzt wird, sucht. Dieser Wagen wurde bereits X-mal aufgebrochen. Der Wunsch nach einem Stahlcontainer stand ganz oben auf dem Zettel.

    Hans Matern nahm diesen Wunsch mit und recherchierte in seinem Umfeld nach Möglichkeiten zu suchen, diesen Wunsch zu erfüllen. Und er wurde fündig. In Bremerhaven, bei der Fa. Maersk,
    konnte er einen ausgedienten 20 Fuß- Container im Wert von ca. 1300 € organisieren. Diese Kosten sponserte die Fa. Maersk. Nun musste dieser Container „nur noch“ nach Jever kommen. Matern ließ
    nicht locker und konnte das Transportunternehmen Knieper zu günstigen Konditionen finden, das den Transport nach Jever übernehmen würde. Der Vorstand der SWG erklärte sich sofort bereit, die Transportkosten
    von ca. 350,00 € zu übernehmen, um somit den Jugendlichen ihren Traum zu erfüllen und für mehr Sicherheit am Skater Platz zu sorgen.

    Letztendlich konnte der Container den Jugendlichen am 06. September 2019 übergeben werden Die entsprechenden Umbauarbeiten am und im Container auf dem Firmengelände von Portal und Wotte
    o.H.G im Gewerbegebiet Jever übernimmt die Skatergruppe „Skate O Fari“, wie auch schon bei der Gestaltung des Skaterplatzes in Eigenregie. Entsprechende Pläne sind bereits vorhanden. Lucas Dings war
    sichtlich überrascht, dass für die aktiven Skater keine Kosten entstehen und dankte der SWG für die tolle Unterstützung. Das ersparte Geld kann jetzt für andere Maßnahmen verplant werden. Im
    Frühjahr 2020 soll der Umbau des Containers fertig sein und dann steigt eine zünftige Party.

    Die SWG ist sich sicher, hier den Jugendlichen in ihrer aufopferungsvollen freiwilligen Arbeit eine Unterstützung gegeben zu haben. Das Geld ist sicherlich sehr gut angelegt, so der Vorstand und
    die Fraktion.

     

     

     

    Herbert Schüdzig

    Pressesprecher der SWG