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Freie Wähler Jever

Autor: gerhard.rott

  • Rückblick und Ausblick 2014

    SWG 2014: Rückblick und Ausblick

    Die erste Vorstands- und Mitgliederversammlung der SWG – Jever wurde vom Vorstand und Fraktion dazu genutzt einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf 2014 zu geben. Im Mittelpunkt 2013 standen dabei die Bürgermeisterwahl, das Ahlers-Haus, die Vorgänge um die „Kreisreform“, eigene Aktionen in der Stadt, sowie die Verkehrssituation an verschiedenen Stellen und die Haushaltssituation der Stadt Jever.

    Der Vors. R.Ruhnau bedankte sich nochmals bei den beteiligten Mitgliedern für ihren Einsatz beim Bau des Multifunktionshauses am Jugendzentrum, beim Bau der „Begegnungshütte“ für Senioren im Bereich Mendelsohnstr. und beim Streichen des Lotteriecontainers.

    Bei der BM-Wahl hatte sich die SWG , nachdem die Suche nach einem eigenen Kandidaten erfolglos blieb, für Herrn Frank Schnieder entschieden. Wirtschaftliche Kompetenz, größtmögliche Neutralität, “Frischer Wind“ von außen, kaum Verflechtung im Polit-Geflecht, Bürgernähe, passten in unser Anforderungsprofil. Mit dem jetzigen BM Jan-Edo-Albers , haben sich unsere Erwartungen an die Amtsführung aber bisher erfüllt. Offenheit, Gesprächsbereitschaft und schon einige gute Vorschläge, die auch von der SWG schon lange gefordert werden, lassen uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

    Beim Thema Bürgerbegegnungsstätte/Tourist-info gab es Ende des Jahres eine Grundsatzentscheidung des Rates mit großer Mehrheit. Leider ergab die Ausschreibung der Gewerke, vor allem beim Vor/ Parkplatz, eine Kostensteigung gegenüber der ursprünglichen Planung, was sicher auch der guten Baukonjunktur geschuldet ist. Die SWG wird bei Ihrem Versprechen bleiben, den städt. Anteil möglichst klein zu halten. Dafür muss dann auch eine gewisse Anpassung der Räumlichkeiten, auch an die Bedingungen des „neuen“ Stadtmarketing, angepeilt werden. Zum Stadtmarketing hatte die SWG mit 3 anderen Parteien einen entspr. Antrag gestellt, mit dem Ziel ohne Qualitätsverlust die Kosten hierfür dauerhaft zu senken.

    Weiterhin werden wir 2014 sicherlich noch einmal den Rückbau des sog. „Minikreisels“ in der Mühlenstr. anschieben, uns um den Radweg entlang der L813 -Lückenschluss zwischen Cleverns und Sandelermöns- kümmern, und auch die Verkehrssituation rund um das St.-Annen-Quartier kritisch begleiten. (Parksituation auf Gehwegen, Behindertenparkplätze usw.) Auch der Mündungsbereich von-Thünen-Ufer / Schillerstr. (Brauerei) bedarf dringend einer Änderung.

    Im Ortsteil Cleverns wird , nach Schließung der Gaststätte; der Ruf noch einem Treffpunkt, einer Begegnungsstätte verständlicherweise lauter. Die SWG unterstützt die Dorfgemeinschaft hierbei ausdrücklich. Was in Moorwarfen funktioniert, müsste bei entspr. Förderung, auch in Cleverns klappen. Die vielen Ideen und Anregungen zum Weihnachtsmarkt in Jever haben auch in der SWG eine große Resonanz gefunden. Wenn Entscheidungen des Rates notwendig werden, sind sie sicherlich Grundlage von Veränderungen. Zunächst sind hier aber auch das Marketing und die Kaufmannschaft am Zuge. Auch die Situation um das Kino in Jever kam zur Sprache. Es wurde bedauert, dass es in Jever demnächst kein Kino mehr geben soll. Ein solches wirtschaftlich zu betreiben, dürfte auch schwierig sein. Es kam dann der Vorschlag auf, im (neuen) „Ahlers-Haus“ gewisse Termine für ausgesuchte Filme und Zielgruppen (z.B. auch Senioren, Schulen..) vorzusehen. Ob eine solche Möglichkeit technisch, organisatorisch und finanziell möglich ist sollte einmal durchdacht werden.

    Zum Thema „Krähen in Jever“ kann es nicht bei einer aufwendigen „Teillösung“ in Bereich der Graften bleiben, auch die Anwohner und Besucher rund um den Schlosspark haben die gleichen Probleme , die nicht einfach ignoriert werden sollten.

    Auch den Leerstand in einigen Bereichen der Innenstadt wurde von der SWG aufgegriffen. Hier muss darüber nachgedacht werden, natürlich in enger Abstimmung mit den betroffenen Hausbesitzern, ob baurechtliche Änderungen sinnvoll sind, die auch eine andere Nutzung als bisher zulassen. Überhaupt sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, auch angesichts des demographischen Wandels, den Bau bezahlbare Mietwohnungen in Jever zu fördern. Eine Möglichkeit wäre es den Wohnungsbaugesellschaften günstige Grundstücke anzubieten. Auch eine Förderung nach dem Motto „Jung kauft Alt“ , wie es andere Kommunen schon länger betreiben, ist eine Möglichkeit den Erwerb/Sanierung einer Altimmobilie im Stadtbereich attraktiv zu machen.

  • Lückenschluss Radweg Sandelermöns-Cleverns

    Warten auf den Lückenschluss Sandelermöns-Cleverns

    Ratsmitglied Udo Albers aus Sandelermöns, Mitglied der Sozialen Wählergemeinschaft (SWG) , der sich seit langem für den Bau des Radwegs entlang der Landesstraße 813 stark macht, hat sich mit einer Anfrage an Bauamt und Bügermeister Jevers gewandt. Er hat einen Sachstand angefordert, wie die Verwaltung die bisherigen Beschlüsse zum Radweg umgesetzt hat und was zur Realisierung des Lückenschlusses geplant ist. Der auf Wittmunder Kreisgebiet in Rispel beginnende Radweg führt über die Ortsteile Sandelermöns nach Cleverns und schließlich weiter nach Jever. Nach dem Bau des Abschnitts Rispel-Sandelermöns, der im November 2010 vom damaligen stellvertretenden Bürgermeister Jan Edo Albers eingeweiht wurde, wartet noch immer der Abschnitt von Sandelermöns nach Cleverns auf den Bau.


    Gleichzeitig hat Albers den Antrag gestellt, für den Bau dieses letzten Teilabschnitts zwischen Sandelermöns und Cleverns das jetzt vom Wirtschaftsminister Olaf Lies neu aufgelegte Förderprogramm für Radwege in Anspruch zu nehmen. „Auch wenn dieses Programm vermutlich nur auf kommunale Projekte an Kreisstraßen abzielt, sollte hier ein Vorstoß unternommen werden“, regt Albers an: Schließlich werden mit dem Radweg alle Ziele des Förderprogramms wie Lückenschlüsse, Verkehrssicherheit und Tourismus erreicht.“ „Zudem ist dieser Radweg eine kommunale Verbindung innerhalb des Stadtgebiets“, betont Albers. Der Radweg sei dringend notwendig. Wie berichtet, hat das Wirtschafts-und Verkehrsministerium ein Programm aufgelegt, mit dem in den nächsten vier Jahren Radwegebau an Kreisstraßen gefördert wird. Ins Programm aufgenommen wurde bereits der Radweg Kaiserei-Horum im Wangerland. Die Förderungsquote liegt zwischen 60 und 75 Prozent.

    Bericht NWZ 23.12.2013

  • Lückenschluss Radweg Sandelermöns-Cleverns

    Warten auf den Lückenschluss Sandelermöns-Cleverns

    Ratsmitglied Udo Albers aus Sandelermöns, Mitglied der Sozialen Wählergemeinschaft (SWG) , der sich seit langem für den Bau des Radwegs entlang der Landesstraße 813 stark macht, hat sich mit einer Anfrage an Bauamt und Bügermeister Jevers gewandt. Er hat einen Sachstand angefordert, wie die Verwaltung die bisherigen Beschlüsse zum Radweg umgesetzt hat und was zur Realisierung des Lückenschlusses geplant ist. Der auf Wittmunder Kreisgebiet in Rispel beginnende Radweg führt über die Ortsteile Sandelermöns nach Cleverns und schließlich weiter nach Jever. Nach dem Bau des Abschnitts Rispel-Sandelermöns, der im November 2010 vom damaligen stellvertretenden Bürgermeister Jan Edo Albers eingeweiht wurde, wartet noch immer der Abschnitt von Sandelermöns nach Cleverns auf den Bau.

    Gleichzeitig hat Albers den Antrag gestellt, für den Bau dieses letzten Teilabschnitts zwischen Sandelermöns und Cleverns das jetzt vom Wirtschaftsminister Olaf Lies neu aufgelegte Förderprogramm für Radwege in Anspruch zu nehmen. „Auch wenn dieses Programm vermutlich nur auf kommunale Projekte an Kreisstraßen abzielt, sollte hier ein Vorstoß unternommen werden“, regt Albers an: Schließlich werden mit dem Radweg alle Ziele des Förderprogramms wie Lückenschlüsse, Verkehrssicherheit und Tourismus erreicht.“ „Zudem ist dieser Radweg eine kommunale Verbindung innerhalb des Stadtgebiets“, betont Albers. Der Radweg sei dringend notwendig. Wie berichtet, hat das Wirtschafts-und Verkehrsministerium ein Programm aufgelegt, mit dem in den nächsten vier Jahren Radwegebau an Kreisstraßen gefördert wird. Ins Programm aufgenommen wurde bereits der Radweg Kaiserei-Horum im Wangerland. Die Förderungsquote liegt zwischen 60 und 75 Prozent.

    Bericht NWZ 23.12.2013

  • gruesse2013

                            schlachtmhle 002.jpg - 135.25 Kb

  • Ausschreibung Bürgermeister/rin

    SWGSoziale Wählergruppe Jever/Friesland

    Für die Kreisstadt Jever(14.000E.) wird im Sept.2013 ein/e

    Hauptamtliche/r Bürgermeister/in

    (BBesGA16 ), für 8 Jahre gewählt.Die SWG-Fraktion im Rat der Stadt, ca. gleichstark mit SPD und CDU sucht eine/n Kandidaten/in mit wirtschaftlicher Kompetenz, Führungsstärke und ausgeprägtem bürgernahem Verständnis für diese Position. Wir stellten den letzten ehrenamtl. Bürgermeister. Weitere Info:www.swg-jever.de

    Bewerbungen an: SWG-Jever, Postfach1241, 26436 Jever

  • Johann-Ahlers Haus neu

    Entwurf_Johann-Ahlers_Haus

    So könnte es aussehen, das neue Johann-Ahlers Haus.                            (Foto Thater)

    Wenn über den Zuschuss von 800.000 € positiv entschieden wird, kann es bald losgehen.

  • Jade – Weser Port

    Der Jade Weser Port., ein Blick nach vorne.
    Jetzt ist er da, ein großer Hafen mit genug Tiefgang für Riesenschiffe der Zukunft hier in unserer Nachbarstadt Wilhelmshaven am Jadebusen. Was hat das mit uns zu tun? Kurz gesagt, mit dem Hafen kommen Menschen und Firmen. Das muss uns interessieren. Nicht nur die Fahrrinne muss ständig freigehalten werden, der Hafen und der Maschinenpark bedarf einer regelmäßigen Wartung und Instandhaltung. Logistik und Transport, Verwaltung, Sicherheit und Versorgung, alles Aufgaben, die Firmen und ihren Mitarbeitern ein regelmäßiges Einkommen bringen werden. Neue Firmen und neue gut bezahlte Arbeitsplätze werden entstehen und zusätzliche Steuereinnahmen werden den Haushalt der Stadt Wilhelmshaven spürbar entlasten.   

    Davon kann auch die direkte Umgebung profitieren, Jever und Schortens gehören sicher dazu. Nach so wenigen Tagen ist man natürlich noch nicht sicher, ob und wie sich die Ansiedlung von Firmen und Fachkräften auch bei uns auswirken wird, aber Firmen suchen immer eine gute Infrastruktur mit guter Fernverkehrsanbindung und Arbeitnehmer suchen außerdem eine angenehme Wohngegend in der Nähe ihres Arbeitsplatzes. Das alles kann auch Jever bieten, wir sollten aber nicht einfach abwarten, bis alle ihren Platz gefunden haben. Etwas Werbung darf hier schon sein, und Jever hat ja diesbezüglich einiges zu bieten. Die SWG ist der Meinung, dass auch die Verwaltung der Stadt ihren Beitrag leisten kann, schließlich haben wir in Jever ein Stadtmarketing, das mit entsprechender personeller Unterstützung aus dem Rathaus sehr effektiv für den Standort und Wohnort Jever werben kann. Ein direkter Kontakt zur Realisierungsgesellschaft des Jade Weser Ports wäre sicher ein guter Schritt in diese Richtung, damit könnte auch die Bürgermeisterin vorangehen und ein wichtiges Zeichen setzen, aber wahrscheinlich renne ich hier offene Türen ein. Wäre sonst auch schade.

    Der Jade Weser Port, ein Blick zurück.
    Sicher hätte der Hafen längst fertig sein können, was auch weniger Kosten verursacht hätte, aber es gab bekanntlich immer wieder gute Gründe für neue Verzögerungen. Allerdings musste ja auch jemand da sein, der diese Gründe finden wollte und jemand da sein, der sie gebrauchen konnte. Hier vermischten sich in den letzten 10 Jahren leider auch politische und wirtschaftliche Interessen und bildeten zeitweise ein Blockadebündnis gegen das Projekt. Die guten Beobachter haben den Ablauf der Jade – Weser – Port Geschichte zwischen Wilhelmshaven, Bremen und Hamburg in Verbindung mit den verschiedenen politischen Parteien vielleicht noch im Gedächtnis. Kann man aber auch nachsehen, ist jedenfalls als Lehrstück für politisches „Schwarzer Peter“ Spiel durchaus geeignet, aber davon gibt es inzwischen ja eine gute Auswahl in Deutschland. Momentan klopfen sich ja alle, auch die ständigen Kritiker, auf die eigene Schulter, haben sie doch aus eigener Sicht das Projekt mit ihren kritischen Wortbeiträgen konstruktiv begleitet und letztendlich zum Erfolg gebracht. Sei es ihnen gegönnt, sie finden ihre Anhänger ganz sicher. Es macht uns aber auch nicht dümmer, wenn wir über scheinbar rationale Argumentationen von Politikern gegen dies und jenes unter der Devise „cui bono“, also „wem nützt es?“, nachdenken. Scheinbare Rationalität ist gerade in der Politik gängige Praxis, sie bedeutet eine Verschleierung eigener Ambitionen oder Abneigungen durch die Formulierung möglichst vernünftiger Gründe für oder gegen etwas. Manchmal steckt aber auch eine starke Lobby dahinter, doch darüber spricht man nicht so gerne. Aus einem Rückblick will man eigentlich was lernen, manchmal bleibt aber nur ein fader Nachgeschmack, also blicken wir wieder nach vorne.
    Reimund Ruhnau

  • Gedanken zum Johann-Ahlers Haus

    SWG-Mitgliederversammlung zum Johann-Ahlers-Haus

    2012-04-21_1

    In der letzten Mitgliederversammlung der SWG-Jever war das  „Johann – Ahlers Haus“ Thema der Gespräche. Nach vielen Versuchen der SWG -Ratsfraktion den Bestand  wenigstens in der Substanz zu erhalten und auch den Abstellraum mitten in der  Bürgerbegegnungsstätte zu entfernen, kommt jetzt plötzlich die Diskussion um das „Ahlers-Haus“ auch in der Verwaltung und den Parteien in Gang.  

    Eine interfraktionelle Sitzung zum Thema soll es geben. Auf  unserer Versammlung wurde das Thema  kontrovers diskutiert. Es gab durchaus Befürworter einer Sanierung und Ausbau des bestehenden Gebäudes. Die Mehrheit der Anwesenden tendierte, jedoch zu einer Neubaulösung am alten Standort.

    2012-04-21_2

    Um die Finanzierung eines Neubaues  etwas realistischer zu gestalten ,wurde vorgeschlagen, die Stadtbücherei, die Tourist-Info und die Begegnungsstätte in einem Gebäude zu integrieren. Hierzu wurden einige Skizzen und Grundrisse vorgestellt, die nur anschaulich machen sollten, was im Bereich des B-Planes möglich wäre (siehe Bilder), ohne konkrete Vorstellungen von Kosten, Platzbedarf u.ä. zu haben.

    Heiko Schönbohm

  • Straßenlaterne für Moorwarfen

    SWGJever und FrieslandJever, 10.12.2011Fraktion im Rat der Stadt Jever

    An die

    Bürgermeisterin der Stadt Jever, Fr.Angela Dankwardt

    Rat der Stadt Jever

    Über Fachausschuss

    Am Kirchplatz

    26441 Jever

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die SWG-Frakion im Rat der Stadt Jever beantragt:

    Errichtung einer Straßenlaterne im Verbindungsweg Amselweg/Fasanenweg im Ortsteil Moorwarfen

    Begründung :

    Der viel benutzte Vebindungsweg zwischen Amselweg und Fasanenweg hat eine sehr

    schlechte Ausleuchtung. Er wird nur indirekt von den beiden o.g. Wegen spärlich beleuchtet.Dies stellt für Passanten ,v

    or allem Kinder , eine erhöhte Unfallgefahr dar. Wie uns die Anlieger mitteilten , wäre eine „gebrauchte“Lampe völlig ausreichend. Auch der Anschluss der Lampe wäre mit ca 30m Kabelkostengünstig zu machen.

    Mit freundlichen Grüßen H.Schönbohm , SWG – Fraktion

    Verbindungsweg_006

  • KG-Immobilie Sandelermöns

    Gedanken zum Verkauf der KG-Immobilie Sandelermöns

    Diese Geschichte um den Verkauf des KG-Gebäudes in Sandelermöns zeigt schon Züge , die an dieses „kleine gallische Dorf“ aus dem, ich meine allen bekannten, Comic erinnern. Auch hier kämpft ein ganzes Dorf, ein ganzer Stadtteil Jevers `gegen eine kaum bezwingbare Übermacht,und das allerdings ganz  ohne den „Zaubertrank“. Dieser Einsatz, dieses Engagement und dieser Zusammenhalt verdienen Respekt !  Dieser Einsatz wurde nicht nur mit Worten und Argumenten geführt , sondern beinhaltet auch ein großes finanzielles Engagement, mit all seinen Risiken für Dorfgemeinschaft und Boßelverein.

    Dies war, wie sich zeigte allerdings auch notwendig, denn lange wurde in dieser Sache nur mit dem finanziellen Argument, sprich Kaufpreis/Gutachten/Schätzpreis /NGO? diskutiert. Jetzt gibt es 2 Angebote , die mindestens auf Augenhöhe sind, unter Berücksichtigung von Nebenkosten ist das Angebot des Dorfbürgervereins/Bosselvereins sogar etwas besser!

    Aber Politik bedeutet ja nun auch, nicht alles nur unter dem fiskalisches Aspekt, alles nur bilanzmäßig zu sehen. Dann brauchen wir keine Politik mehr, sondern nur noch Buchhalter. Ein hoher ehrenamtlicher Einsatz der Bürger vor Ort, sei es bei der Pflege der Anlage, beim Bau des Vereinsheims, beim Spielplatz, bei der Jugendarbeit der Boßler usw. usw. zählen sicher eben soviel wie einige Euro mehr beim Kaufpreis. Es wird bei vielen Anlässen immer wieder betont, auch vom Bundespräsidenten : Ohne Ehrenamt geht in Deutschland gar nichts. Dies muss dann  auch spürbar werden !

    Eine „Subvention“  des ehrenamtlichen Einsatzes an dieser Stelle wäre  deshalb auch nicht mit anderen Formen von (wirtschaftlicher) Subventionierung  zu vergleichen.

    Deshalb kann die Entscheidung an dieser Stelle nur heißen, stimmt dem Angebot der Sandelermönser zu !

    Anmerkung: Zum Glück wurde auf der letzten Ratssitzung zum Wohle der Sandelermönser entschieden.

    Heiko Schönbohm