Pressemitteilung Sandelermöns,20.10.2010
SWG erstaunt über Argumentationen zu KiGa Immobilie in Sandlermöns Soll hier ein Exempel an der Dorfbevölkerung statuiert werden?
Autor: gerhard.rott
-
Kindergarten Sandelermöns
Jever: Die SWG/Sender – Gruppe im Rat der Stadt Jever zeigt sich schon mehr als erstaunt über die Argumentation der Ratskollegen in der Angelegenheit Verkauf der ehemaligen Kindergarten Immobilie Sandelermöns an den Dorfbürgerverein. Nicht nur, dass Verwaltung und Rat auf wundersame Weise jetzt diesem Objekt wieder einen hohen Wert beimessen, der bei der Begründung zur Schließung des Kindergartens damals gleich Null gesetzt wurde. Auch die geäußerte Befürchtung der SPD Ratsfrau Gertrud Bunjes, es könnten dadurch auch in anderen Ortsteilen Begehrlichkeiten geweckt werden, erscheint sehr fadenscheinig.Gerade in Cleverns ist mit dem kostspieligen Kindergarten Neubau über Jahrzehnte die Gefahr einer Schließung des Standortes gebannt. Es droht dort nicht die Installation eines „Fremdkörpers“ im Herzen des Dorfes. Aufgrund der strategisch günstigen Lage zwischen den Zentren Jeverund Schortens gilt Gleiches für den Ortsteil Moorwarfen. In Cleverns findet sich mit der Turnhalle , dem Turnhallen Anbau, einer noch vorhandenen Gaststätte, eines Clubraumes, einer Feuerwehr, dem ehemaligen Gemeindegebäude und dem Kirchlichen Gemeindehaus noch eine fast perfekte Infrastruktur vor. Das ausgerechnet erneut aus diesen Reihen eine solche unsägliche Verknüpfung dargestellt wird, zeugt von absoluter Unobjektivität, die ihres Gleichen sucht. Gerade die ländlichen Ortsteile in und um Sandelermöns, wie auch Moorwarfen und auch Cleverns gelten als „pflegeleicht“.Dort packt die Bevölkerung, die Gemeinschaften und Vereine noch selbst mit an und rufen nicht gleich nach der Stadt. Warum hier immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, wie beim Moorhuus, dem Turnhallen Anbau und jetzt bei der Kindergarten Immobilie bleibt uns unerklärlich. Weiterhin sollten wir an einer gedeihlichen Entwicklung der jeverschen Ortsteile interessiert sein, so die SWG, denn diese erspart uns viel Geld in Jugendprävention, erhält Werte , an die wir Städter uns sehnen und dient auch der kulturellen Identität unserer gesamten Region. Die SWG verschließt sich nicht der der Stadt zu gehörigen Dörfer, sondern erkennt deren Rolle in unserer Gemeinschaft voll an und wird deren Wünsche immer ernst nehmen. Speziell für Cleverns sehen wir schon seit Jahren den Bedarf eines vernünftigen Sportplatzes. Bemerkenswert empfinden wir die Auslegung der Niedersächsischen Gemeindeordnung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Kindergarten Immobilie an den Dorfbürgerverein. Wer das gesamte Paket dieses Angebotes kennt, kann an fünf Fingern zu einem anderen Ergebnis kommen. Resultierend aus dieser Art der Auslegung der NGO wird es zukünftig für Politik und Verwaltung schwer werden, beispielsweise eine finanzielle Beteiligung an der Schlachtmühle oder anderen vergleichbaren Projekten zu begründen. Abschließend erklärt die SWG Fraktion:“An den Bewohners in Sandelermöns soll wohl ein Exempel statuiert werden!“Wer davon profitieren soll, ist uns unergründlich; die Bürger in Sandelermöns, Cleverns, Moorwarfen und auch Jever sicher nicht.Udo Albers -
SWG stellt Antrag für Johann-Ahlers Haus
Pressemitteilung Jever, 15.10.2010
Jeversches Wochenblatt Nordwest-Zeitung Wilhelmshavener Zeitung
SWG Vorstandsitzung
Auf der letzten Vorstandssitzung (14.10)der SWG Jever wurde mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen, dass die beiden Anträge der SWG- Fraktion zum Thema „Ahlers-Haus“ nicht im Bauausschuss behandelt wurden, sondern auf den übernächsten Finanzausschuss vertagt wurden.„ Dabei handelt es sich beim ersten Antrag lediglich darum, den „Abstellraum“, ein Holzverschlag mitten im Saal des Ahlers-Hauses zu beseitigen, um die Nutzbarkeit des Gebäudes kurzfristig entscheidend zu verbessern, z.B. auch für die Ausstellung des Kaninchen- Züchter Vereins am 13/14 Nov., wo es immer sehr beengt zugeht. Dies wäre sicher ohne große Kosten und mit wenig Aufwand möglich gewesen“, so der 1. Vors. Raimund Ruhnau.
Eine alternative Lagerstätte würde sich auch schnell finden lassen, und ein langes Verfahren durch alle Ausschüsse wäre für diese Verbesserung der räumlichen Nutzung nicht zwingend erforderlich. Wenn man nur wollte. Über den 2. Antrag, eine Grundsatzentscheidung über den Fortbestand Bürgerbegegnungsstätte, kann sicher auch noch im Nov. Dez. entschieden werden. Dabei erwartet die SWG auch keine schnelle Lösung hinsichtlich eines konkreten Konzeptes ob z.B Sanierung im Bestand, Umbau, Erweiterung oder Neubau. Angesichts der finanziellen Situation der Stadt, die die SWG beharrlich zu verbessern sucht, ist dies nicht realistisch. Das heißt jedoch nicht, dass die absolut notwendige und eigentlich normale Bauunterhaltung einfach nicht ausgeführt wird. Defekte Lampen, herunterhängende Deckenbretter u.a. wirken auch auf die Besucher der tourist-info wenig einladend. Einige Thermostat-Ventile an den Heizungen würden die Energiesituation schon verbessern . Weitere Themen der Vorstandsitzung waren der angedachte Container der LzO im Bereich „Alter-Markt“, wo die SWG eher einen anderen Standort als auf dem Parkplatz vor dem Ahlers-Haus bevorzugt, sowie der Zustand des Gewerbegebietes „Am Leeghamm“, wo das Unkraut, auch auf den Gehwegen , schon meterhoch wächst.
Mit freundlichen Grüßen
R.Ruhnau, 1.Vors. H.Schönbohm, SWG-Fraktion -
SWG setzt Bedarfsampel an Wittmunder Str./ Ziegehofstr. durch!
Was lange währt wird endlich gut. Nachdem die SWG –Sender Gruppe schon im Februar 07, im Rahmen der Haushaltsberatungen, die Errichtung einer Bedarfsampel,auch auf Wunsch der Anlieger, im Bereich Wittmunder Str. / Jahnstr/ Ziegelhofstr. /Lükenshof beantragt hatte und dieser Antrag mehrheitlich verabschiedet wurde, dauerte es bis in den Juli bis endlich Bewegung in die Sache kam. Im Planungsausschuss wurde ein ablehnender Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung auf Antrag der SWG doch noch in einen positiven Beschluss umgewandelt. Auch die Anwesenheit zahlreicher Anwohner hat sicher zu diesem Entschluss beigetragen. Strittig war jetzt eigentlich nur noch der Standort der Ampelanlage. Hiermit befasste sich der Bauausschuss in der letzten Woche (25.07.). Letztlich entschied sich der Ausschuss, auch nach Beratungen mit einem Vertreter der Polizei ,die Anlage an der jetzt schon vorhandenen ,ausgebauten und mit einer Mittelinsel versehenen Stelle einzurichten. Wir meinen ein großer Erfolg für die Verkehrssicherheit unserer Kinder, Radfahrer, Sportplatz- und Freibadbesucher, Gäste der Jugendherberge.. Die SWG hofft nun auf eine schnelle Realisierung!
H.Schönbohm -
Zweigeschossige Häuser ermöglichen !!???
Ausschuss für Änderung des Bebauungsplans
Jever/nc – Ein hartes Stück Arbeit war’s, bis der Bebauungsplan „Gelände Brase“ (Großer Herrengarten) unter Dach und Fach war. Jetzt soll er schon wieder geändert werden. Das beantragte der Erschließungsträger, dem die Stadt Jever die Grundstücke verkaufte. Die Volksbank-Tochter GEV möchte die Dachgeschosse durch einen anderen Neigungswinkel besser ausnutzen. Will heißen: Die Geschosse sollen keine Schrägen haben. Im Resultat wären solche Gebäude nicht mehr ein-, sondern zweigeschossig – bislang ist das unzulässig. Gestern Nachmittag befasste sich der Stadtplanungsausschuss unter Vorsitz von Horst-Dieter Husemann (CDU) mit dem Antrag. Rainer Papenfuß von der SWG befürchtete, das so „ganz schöne Klötze“ entstehen könnten, die womöglich sogar die Dreigeschossigkeit erreichten. Dem widersprach Bauamtsleiter Manfred Röben – dies werde nicht geschehen. Papenfuß ließ nicht locker: Wenn nachträglich die Zweigeschossigkeit zugelassen werde, habe die Stadt das Gelände viel zu billig veräußert – und sie habe bereits vorher die konstruktive Prüfung eines Änderungsantrags zugesichert, kritisierte er. Bürgermeisterin Angela Dankwardt mahnte Sachlichkeit an. Die Mehrheit bezweifelte, dass mit der Änderung von der GEV beim Weiterverkauf noch höhere Preise zu erzielen seien, und stimmte für die Änderung mittels eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, den die Antragstellerin bezahlen muss. Papenfuß votierte dagegen, sein Fraktionskollege Udo Albers enthielt sich.










