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Freie Wähler Jever

Stellungnahme zur Entscheidung Dorftreff Cleverns

Dorftreff: SWG weist Vorwurf zurück

 

Verständnis und Bedauern für Hans Jürgen Lange `s Rückzug

 

Jever. Die SWG Fraktion im Rat der Stadt Jever weißt den Vorwurf,
den Dorftreff verhindert zu haben energisch zurück. Die SWG hat sich hierzu
mehrheitlich enthalten schreibt der Fraktionsvorsitzender Heiko Schönbohm und
erläutert hierzu nochmals die Beweggründe seiner Fraktion. Es ist nicht
hinnehmbar, dass so lange geplante Projekte 4 Tage vor einem entscheidenden
Beschluss mit einem so drastischen Kostenaufschlag zur Abstimmung gegeben
werden. Das hier ein erneuter Beratungsbedarf besteht muss jedem einleuchten,
zumal die städtischen Haushaltsberatungen mit den Mahnungen des Kämmerers noch
in den Ohren klingen. Ähnlich verhielt es sich auch bei dem Neubau des
Graftenhauses, wo man mit erneuten Beratungen den sich ergebenden
Kostensteigerungen begegnet ist und die Beschlüsse zur weiteren Beratung
vertagt hat. Dieses haben wir beantragt, so Schönbohm und auch der
Bürgermeister schlug ein solches Vorgehen vor. Allerdings stand für unsere
Entscheidung nicht die Kostensteigerung des Dorftreffs im Vordergrund, sondern
der Sachstand um die Feuerwachen in Jever wie insbesondere hier in Cleverns. Es
ist halbwegs bekannt, so Schönbohm, dass die Feuerwachen mit erheblichem finanziellem
Aufwand nach einer in diesem Jahr erfolgten Untersuchung technisch aufgerüstet
oder umgerüstet werden müssen. Für die Clevernser Feuerwache soll der erste
geschätzte Investitionsaufwand zwischen 300.000,- bis 400.000,- Euro liegen.
Geht man ähnlich seriös mit den Zahlen um, wie hier bei dem Dorftreff wird sicherlich
eine halbe Million wahrscheinlich sein. Mittlerweile kursieren Gerüchte, die
Feuerwachen durch Neubauten zu ersetzen und sogar die beiden Feuerwachen in
diesem Zusammenhang zusammen zu führen. Es wäre typisch Politik, wenn wir für
viel Geld einen Dorftreff eröffneten und in 30 Meter Entfernung steht 14 Tage
später eine Feuerwache leer, so Schönbohm. Hierzu haben wir Klärungsbedarf,
welchen wir bereits per Anfrage versuchen zu klären. Insofern stellt sich unser
Antrag, den Beschluss für den Dorftreff auf Anfang Mai zu verschieben, für uns
als logische Konsequenz im Umgang mit Steuermitteln dar. Diesem Antrag hätte
die SPD nur zustimmen müssen, anstatt hier mit dem Kopf durch die Wand zu
wollen, dann wäre der Dorftreff immer noch in greifbarer Nähe gewesen, meint
Schönbohm weiter. Da der Rat unserem Antrag oder Vorschlag nicht folgen wollte,
haben wir uns als logische Folge in der Entscheidung zum Dorftreff in der
Mehrheit neutral verhalten. Abgelehnt wurde der Dorftreff von CDU und Grünen
letztendlich, so Schönbohm. Das  uns
diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, muss auch jedem aus dem Rückzug
unseres Fraktionsmitglieds und Vorsitzenden Hans Jürgen Lange erkenntlich sein,
denn wir wissen das er mit Herzblut für den Dorftreff gekämpft hat und
hoffentlich weiter tun wird. Wir bedauern den Schritt von Hans Jürgen Lange
sehr und haben hierfür auch Verständnis, welches wir aber auch für unsere
Entscheidung in Anbetracht der hier beschriebenen Entwicklungen einfordern, so
Schönbohm. Für uns ist der Dorftreff oder ein Vereinsheim in Cleverns nicht ad
acta gelegt und bleibt auf der Tagesordnung, dass betrifft auch weiterhin eine
sinnvolle Investitionsbereitschaft, schließt der SWG Fraktionsvorsitzende seine
Pressemitteilung ab.

 

 

 

Udo Albers

i. A. der SWG Fraktion    

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