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Freie Wähler Jever

SWG/FB ist gegen Aufhebung der Fußgängerzone Große Wasserpfortstraße

Die letzte Fraktionssitzung der SWG /FB war
geprägt von der Aussage des Herrn Michael Engelbrecht, die Lange Meile in Jever
aufzugeben und für den Kraftfahrzeugverkehr freizugeben.

Die SWG/FB  hält diesen Vorschlag für völlig absurd und wundert
sich, dass der Bürgermeister sofort auf diesen „Zug“ aufgesprungen ist.
Die SWG ist der Ansicht, dass hier doch
andere Ideologische Gründe maßgebend sind.Diese Aussage kommt für die SSWG/FB zu einem
völlig falschen Zeitpunkt.
Haben doch alle Einzelhändler derzeit schwer mit der Energiekrise, reduziertem
Einkaufsverhalten der Kunden und Corona-Maßnahmen durchaus andere Schwerpunkte,
als sich Gedanken zu machen, ob man an anderer Stelle in Jever neu investiert.
Vor allem, wo sollen die Geschäfte hin? In der Schlachtstraße ist alles
blockiert. Der damalige Antrag der SWG, das freie  Kückensgelände zu kaufen und seitens der
Stadt zu beplanen, (Vorbild Schnoor Viertel Bremen  oder Eventhalle) wurde ja von allen  abgelehnt. Das beweist mal wieder die
Weitsicht.

Zudem bemängelt die SWG, dass hier wieder der
zweite Schritt vor dem ersten gemacht wird. 
Die SWG/FB lehnt das derzeitige Ansinnen, die Lange Meile aufzugeben und evtl.
umzusiedeln, kategorisch ab.
Es bedarf 
u.E.  keiner politischen
Notwendigkeit.
Die derzeitig angesiedelten Geschäfte gehören  zum gewachsenen Stadtbild von Jever 
Dies wird zukünftig noch durch die GPS, die dort derzeit plant, sinnvoll
ergänzt. Und die GPS gehört in die Mitte der Stadt und nicht an den Rand.
In der Vergangenheit wurde es ja leider
versäumt, die beiden bestehenden Fußgängerzonen, die durch die Straße „Von
Thünen-Ufer“ getrennt waren, zu einen. Es wäre dann eine geschlossene Fußgängerzone
von der Schlachte –   Neue-Straße-  Kirchplatz- „Lange Meile“
entstanden. Dadurch hätte man eine Flaniermeile für einheimische  und touristische Fußgänger geschaffen und
wäre touristisch wertvoll.
Der derzeitige Leerstand in der Großen- Wasserpfortstraße
liegt wohl nicht ursprünglich am fehlenden PKW- Verkehr, sondern hat wohl
andere triftige Gründe.

 

Herbert
Schüdzig

Pressesprecher

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