SWG: Umgestaltung des Alten Marktes als Denkanstoss
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Jever. Die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Umgestaltung des
Alten Marktes kam nicht nur für die SWG Fraktion völlig überraschend, auch alle
anderen Fraktionen erbaten sich hierüber mehr Bedenkzeit. Die SWG Fraktion
konkretisiert nun in einer Pressemitteilung ihre Bedenken und meint, mit dem
Sanierungsgebiet IV, das sich von der Schlachte bis hin über fast die gesamtem
Wallanlagen erstreckt, ja sogar die alte Bunkeranlage an der Blumenstraße mit
einschließt, ist erstmal Aufgabe genug. Auch wenn sich ein solches Projekt im
derzeitigen Haushaltsjahr finanziell darstellen lässt, sind die hierfür
vorgesehenen Mittel in Höhe von 140.000,- Euro kein Pappenstiel ; zumal an vielen
Stellen die Stadt ihre Unterhaltungspflicht an Straßen und weiterem oftmals
nicht nachkommt. Insgesamt, so die SWG, hat dieser von der Stadtverwaltung
vorgestellte Vorschlag seinen Reiz und Berechtigung und sollte als Denkanstoss
betrachtet werden, der zu einer
Ideenbörse führen könnte. Eine von spontanen Ideen könnte sein, den Alten Markt autofrei zu machen und die Kaakstraße und den Tatergang zu Sackgassen
umzugestalten. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch die Frage stellen, ob wir
mit dieser Aufwertung des Alten Marktes den Bereich Große Burgstraße und
Wasserfortstraße damit vollständig abhängen. Ehrlicherweise müssten
Attraktivitätssteigerungen in diesem Bezirk eher angezeigt sein, so die SWG
Fraktion. Definitiv werden wir die vorgeschlagene Ausgestaltung mit insgesamt
ca. 50 Metern Holzsitzbänken aus Lärche nicht mittragen, denn aus Erfahrungen
die auch jeder Zuhause macht, wissen wir, dass sich dieser Baustoff nicht
eignet ganzjährig der Witterung ausgesetzt zu sein. Das wird ein Fass ohne
Boden. Nicht umsonst ist auf Initiative
des ehemaligen Ratsherrn Horst Dieter Husemann für die Jever Bänke ein völlig
anderes Material gewählt worden und auch der immer wieder kehrende nötige
Farbanstrich des Kindergartens Ammerländerweg zeugt von der Pflegeintensivität des Baustoffes
Holz. Bezeichnend sind auch hier die Laternenbänke am Alten Markt, meint
abschließend die SWG Fraktion in ihrer Stellungnahme. Ebenfalls müssten die Folgekosten
für die Wartung der Spielgeräte mit betrachtet werden, meint abschließend die
SWG Fraktion in ihrer Stellungnahme.











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