Pressebericht Fahrt nach Leer am 26.02.2015
Vortragsabend
„Vernunftkraft Niedersachsen“ in Leer
Pünktlich um 17:15 Uhr
startete der von der SWG-Jever gesponserte Bus Richtung Leer zum
von der CDU-Leer organisiertem
Vortragsabend Windenergie
Insgesamt 500 Gäste konnten an diesem Abend im Theater
an der Blinke begrüßt werden, davon gut 25 Bürger aus Jever, die die Busfahrt
genutzt haben. Der Vorstand der SWG hat mit einer viel höheren Beteiligung
gerechnet, trotzdem haben ca. 25
Personen den Bus zur Infoveranstaltung genutzt. Erfreulich war, dass auch der
Bürgermeister und die Fraktion der FDP mit an Bord waren, um sich an diesem
Infoabend Informationen zu holen. Leider
war von den anderen Fraktionen aus dem Rat, CDU(es war eine Veranstaltung der CDU-Leer), SPD, B90 die Grünen keiner dabei, um
sich einmal die „Gegenseite“ anzuhören und diese Infos in Ihre
Entscheidung einfließen zu lassen.
Nach einem Auftaktreferat von Prof. Dr. Dr. Lothar W.
Meyer, der über die physikalische Auswirkungen von Industrie-Windturbinen
referierte, und Worten des Vorstandes Vernunftkraft Niedersachsen Herr Matthias
Elsner, stieg Dr. Thomas C. Stiller in
das Thema Infraschall und Gesundheit ein. Hier wurde deutlich, dass das Thema
Infraschall von der bestehenden TA-Lärm gar nicht konkret erfasst ist.
Ärztliche Untersuchungen ergaben jedoch schon Auswirkungen von Infraschall auf
die Gesundheit der Bürger, z.B. Schlafstörungen, Depressionen, Migräne ähnliche
Kopfschmerzen, verursacht durch Infraschall und Schlagschatten der Anlagen.
Hier bestätigte sich, dass die SWG mit ihrer Forderung
einen Abstand der Windkraftanlagen zu jeglicher Bebauung von mindestens 1000 Meter auf dem richtigen
Weg ist. Mehr noch, es wurden an diesem Abend höhere Forderungen von
Anlagenhöhe x 10 gestellt, um gesundheitliche Schäden von Bürgern zu minimieren.
Die SWG-Jever wird das Thema Windkraft weiterhin kritisch begleiten und macht
nochmals deutlich, dass wir nicht gegen Nutzung
erneuerbarer Energien sind, dieses jedoch
nicht um jeden Preis umgesetzt werden muss. Hier steht die SWG hinter
der Aussage:
„Der Mensch ist das Maß der Dinge, die Technik darf
ihn nicht überrollen. Nicht das technisch machbare sondern das für die
Betroffenen erträgliche ist das Ziel“ (Quelle:
AEFIS-Ärzte für Immissionsschutz)
Herbert Schüdzig
Pressesprecher der SWG











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